Du bist der Superheld deines Lebens!

Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du ein echter Superheld bist? Wahrscheinlich eher weniger, oder? Leider neigen wir Menschen ja dazu den Fokus eher auf das Negative zu lenken, auf die Dinge, die nicht funktionieren, anstatt auf unsere Superheldenkräfte.

Ich möchte dir gerne meine Geschichte erzählen. Die Geschichte wie eine ganz normale Frau plötzlich zur Superheldin wurde.

Ich bin ein Superheld

 

Und ich möchte dich einladen deine eigene Superhelden Story mit mir und allen anderen Menschen zu teilen. #IchBinEinSuperheld

 

Meine Kindheit

Wir starten mit meiner Geburt im Jahre 1982 in einem kleinen Städtchen an der Bayrisch-Hessischen Grenze. Ich bin zusammen mit meinem Bruder und unseren Eltern zuerst in einer Mietswohnung und später im Eigenheim aufgewachsen. Meine Kindheit war geprägt von Natur, draußen sein, frei spielen können. Meine Schulzeit würde ich als etwas durchwachsen beschreiben. Nach der Grundschule ging ich noch ein Jahr in die Hauptschule und von dort für zwei Jahre auf das Gymnasium bevor mich meine Faulheit dann auf die Realschule brachte. Meine Noten waren durchwachsen. Wenn mich etwas interessierte war ich Feuer und Flamme – wenn nicht, dann nicht.

 

Die Schulzeit

Mit 15 wechselte ich auf eigenen Wunsch nochmal die Realschule und ging damit auch vom kaufmännischen in den sozialen Zweig. Ein Aha Erlebnis, denn nun machte mir Schule wirklich Spaß und ich beschäftige mich sogar in meiner Freizeit mit dem Sozialwesen Buch. So gab es also einen ganz guten Abschluss und ich machte an der Fachakademie für Sozialpädagogik die Ausbildung zur Erzieherin (5 Jahre lang). Eine Zeit, die ich heute noch als sehr wertvoll, glücklich und erfüllend empfinde.

 

Beruf und Berufung

Danach startete ich voll durch im Berufsleben und war 6 Jahre lang als angestellte Erzieherin zuerst in der Waldgruppe einer Kindertagesstätte und dann in einer privaten Waldgruppe als Leitung und Erzieherin tätig. Ich habe meine Tätigkeiten und die Arbeit mit den Kindern und auch Eltern geliebt. Heute weiß ich, dass ich instinktiv einen absolut gut geeigneten Beruf für Scanner gewählt habe. Doch ich musste leider die Erfahrung machen, dass man äußere blöde Umstände gut aushalten kann wenn man tolle Kollegen hat (wie in der Kindertagesstätte). Wenn jedoch die äußeren Umstände prima sind, der Kollege aber nicht, dann funktioniert das nicht.

So kam es also, dass ich Ende 2011 spontan beschloss mich selbstständig zu machen. Mit allem, was ich zu diesem Zeitpunkt konnte. Anfang 2012 machte ich noch die Make-Up Artist Ausbildung in Frankfurt und so kam dann immer eins zum anderen.

Selbst und Ständig

Die ersten zwei Jahre arbeitete ich extrem viel. Ich unterrichtete Schwimmkurse für Kinder (durch mein Erzieher Dasein und über 10 Jahre aktive Tätigkeit in der Wasserwacht war das kein Problem. Zuerst für eine Schwimmschule, dann in Eigenregie), machte kurzzeitige Krankheitsvertretungen in Kindertagesstätten, Schminkte Bräute und Businesskunden, gab Workshops und immer mal Lomi Lomi Nui oder Klangschalenmassagen. Dazwischen die Webseite pflegen, auf Facebook und YouTube posten, und und und.

 

Ende 2014 der Schock

Im November 2014 bemerkte Timo einen Knuppel in meiner rechten Brust. Mir machte das keine Sorgen und als ich ein paar Tage später einen Termin bei der Gynäkologin hatte, um ihn untersuchen zu lassen, hätte ich nie damit gerechnet was dann geschah.

Schon beim Abtasten sah ich ihr an, dass sie etwas anderes erwartet hatte. Es folgte eine Überweisung zur Mammographie und schließlich zur Biopsie bevor ich gut zwei Wochen später die Diagnose Brustkrebs bekam. Zu der Zeit hatte ich noch keine Ahnung wie sehr sich mein Leben nun ändern würde. Zwischen MRT, Knochenszintigramm und sonstigen Untersuchungen im Krankenhaus gab ich weiterhin meine Schwimmkurse und hatte Schminktermine.

Und als die Ärztin mir riet schnellstmöglich mit der Therapie (aka Chemotherapie) zu starten bat ich um Aufschub bis zum Jahresende um meine Schwimmkurse noch zu beenden…

Im Nachhinein kann ich es selbst nicht glauben …

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Der Wendepunkt

Nun sind wir fast am Wendepunkt meiner Superhelden Story angelangt. Alles ganz normal, vielleicht etwas stressig und dann – BÄM! In den Filmen ist jetzt die Zeit für den Superhelden über sich hinaus zu wachsen und die Welt zu retten! ^^

Nun, ganz so dramatisch vielleicht nicht. Nachdem ich alle im direkten Umfeld informiert hatte beschloss ich meine Diagnose öffentlich zu teilen. Eigentlich nur aus dem Grund, damit später niemand heimlich und hinter meinem Rücken über mich spekuliert. Aus beruflichen Gründen hatte ich ja immer mit sehr vielen Menschen zu tun und die Wahrscheinlichkeit jemanden in der Stadt zu treffen war sehr hoch. Nun war mir schon klar, dass eine Chemotherapie auch bedeutet, dass ich meine Haare verlieren und glatzköpfig sein werde. Ehrlich gesagt war das fast das Schlimmste an der ganzen Diagnose. Diese Erkenntis zu haben. Ich glaube das lag einfach daran, dass die Krankheit für mich sicht- und greifbar wurde.

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Der Superhelden Move

Nun ja, um es hier etwas abzukürzen. Bis Ende Juli 2015 ging schließlich meine akute Behandlung mit Chemotherapie, OP und Bestrahlung. Ich stellte einen Schwimmlehrer ein für meine Schwimmkurse und arbeitete in dieser Zeit nicht wirklich (mal von Blogbeiträgen und der Organisation der Schwimmkurse und Kinderbetreuung abgesehen).

Nachdem ich das erste Video online stellte kam eine riesen Flut an Nachrichten. Damit hätte ich, ehrlich gesagt, nie gerechnet. Ich habe dann weiterhin die gaze Behandlungszeit und auch darüber hinaus immer wieder Videos geteilt und über meine Brustkrebs Behandlung berichtet. Noch heute bekomme ich immer wieder Nachrichten von Selbstbetroffenen oder Menschen, die im Verwandten- oder Bekanntenkreis eine Krebsdiagnose bekommen haben und die dankbar sind für meine hilfreichen Videos.

Während meiner Behandlung wurde ich energetisch von meiner Schwägerin unterstützt und habe dann 2016 beschlossen eine Yogalehrer Ausbildung zu machen und habe verschiedene Fortbildungen für Energiearbeit gemacht.

Und danach?

Ich habe erkannt, dass ich nicht mehr rund um die Uhr arbeiten möchte. Ich brauche meine Auszeiten und ich selbst bin der wichtigste Mensch in meinem Leben.

Nach wie vor trage ich ca. 15 kg mehr mit herum wie vor Beginn der Behandlung und auch wenn ich die gerne wieder weghätte habe ich doch gelernt mich anzunehmen und anzuerkennen welches Wunder mein Körper ist. Ich glaube daran, dass wir alle ein Leben voller Lebensfreude und Selbstliebe führen können.

 

Meine Superkraft

Ich habe erkannt, dass es meine Berufung, mein Dharma, ist Heilung in die Welt zu bringen. Ich bin kein Arzt oder Heilpraktiker und möchte keine Heilversprechen geben. Nein, so meine ich das nicht. Aber ich merke wie viele Menschen ich erreiche, wie viele Menschen sich inspiriert fühlen. Es gibt den schönen Spruch, dass wir uns alle gegenseitig nach Hause bringen und ich bin dankbar, dass ich für einige ein Wegbegleiter sein darf. Das ist meine Superhelden Power! Menschen zu unterstützen auf ihrem Weg, Menschen etwas beibringen. Das habe ich schon immer getan, sei es als Erzieherin in der KiTa, in den Schwimmkursen, in den Make-Up Workshops, mit Yoga. Im Podcast oder auf Social Media.

 

Als Body-Soul-Mind Coach unterstütze ich dich gerne dabei ganzheitlich und nachhaltig in die Verbindung mit dir selbst zu kommen und dein Leben glücklich und energievoll zu gestalten. Ich freue mich, wenn ich auch dich auf deinem Weg ein Stück begleiten darf.

 

Wir alle haben diese Superkräfte, auch wenn sie uns oft nicht bewusst sind.

Christine Raab

Aloha! Ich bin Christine, Mitte 30, grüner Lifestyle Blogger und Tausendsassa. 2014 hat eine Brustkrebs Diagnose mein Leben ganz schön durcheinander gerüttelt. Allerdings hat es mich auch dazu gebracht mein ganzes Leben nochmal zu überdenken. Heute ist meine große Vision dich zu inspirieren zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Leben voller Energie, Leichtigkeit und in Selbstliebe zu finden. Ich möchte die Welt verbessern - bist du dabei?

Ich freue mich auf Kommentare!

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