Mein Fazit zur Entrepeneur University 2018 // #nxtlvl // #foundersummit

Am vergangenen Wochenende war ich zum ersten Mal auf der Entrepeneur University, die dieses Jahr in Darmstadt im Darmstadium stattfand.

Deshalb möchte ich euch heute direkt, solange der ganze Input quasi noch ganz frisch ist, direkt mein Fazit dazu schreiben.

 

Was ist die Entrepeneur University?

 

Nun, dazu ist es vielleicht erstmal ganz sinnvoll sich die Wörter einzeln anzuschauen. Entrepeneur ist die eigentlich nur ein moderner Ausdruck für Unternehmer. Und eine Universität ist ja bekanntlichermaßen ein Ort um etwas zu lernen.

Die Entrepeneur University ist also eine Veranstaltung, an der verschiedene Speaker aus unterschiedlichen Bereichen Vorträge halten um den (neuen) Unternehmern etwas zu lehren. Im Prinzip schon mal eine super Sache!

Die EU fand in diesem Jahr zum dritten Mal überhaupt statt und ich war das erste Mal dabei.

 

Draufgekommen bin ich über Laura Seiler, die dort einen Vortrag gehalten hat und auch Sadhguru interviewen durfte.

Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Speaker bekannt gegeben und man konnte verschiedene Preismodelle wählen. Ich hatte das ganz normale Wochenend Ticket, ohne VIP. Die meisten Speaker kannte ich übrigens vorher nicht und habe mich auch nicht vorab groß informiert, denn ich mag es auch ganz gerne mich überraschen zu lassen. Ich hatte lediglich geschaut welche Themen mich interessieren und da vorab die Kurzinfo gelesen und mich danach entschieden. Bei dem ein oder anderen wäre es wahrscheinlich besser gewesen vorher mal in ein YouTube Video zu schauen um zu überprüfen ob mich die Art und Weise der Person anspricht. Aber das ist natürlich mein eigener Fehler gewesen…

 

GO FOR IT! – Tag 1

 

Wir sind Samstags morgens losgefahren und waren um kurz nach 11 Uhr am Darmstadtium, pünktlich zum Einlass. Wir wurden vor Ort schon freudig von allen Helfern begrüßt, die Laune war mega, passend zum strahlenden Sonnenschein. Reingehen, Bändchen holen, warten bis es los geht.

Das war dann um kurz vor 12 soweit. Wir durfte rein zur Mainstage und sicherten uns einen guten Platz, juhuu. Eröffnet wurde vom zauberhaften Moderatoren Dan Berlin, der uns die zwei Tage auch super durch das Programm geführt hat. Zwischendurch gab es von ihm immer wieder kleinere Zaubereinheiten, sehr unterhaltsam, danke dafür! (Und Grüße an die Mama ^^)

 

Tobias Beck

 

Tobias Beck war der Eröffnungsspeaker und ich habe mich schon mega auf ihn gefreut! Denn sein Podcast „Bewohnerfrei“ gehört zu einem meiner Liebsten und ich fand Tobi einfach super sympathisch als Person. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht! Mein Stift ist das ganze Wochenende geradezu über meine Notizbuch geflogen und ich habe mir überall Learnings und wichtige Dinge mitgeschrieben.

Die große Frage, die ich mir von Tobi mitgenommen habe ist „Was siehst du in dem anderen?“. Wir sollten uns viel öfter bemühen Großes in den anderen zu sehen und indem wir helfen andere groß zu machen tun wir auch gleichzeitig Gutes für uns selbst. Leider erlebe ich selbst ganz häufig, dass Kollegen* auf Grund von eigenen Ängsten eben nicht unterstützen oder nichts weiter geben möchten und ich glaube wir alle können für uns noch gut daran arbeiten.

Verdienen kommt von dienen!

 

Ein weiterer toller Satz war „Verdienen kommt von dienen“ und Tobi untermalte dies schön mit Anekdoten aus dem eigenen Leben und mit einer kleinen Übung, die ich euch jetzt hier nicht verraten werde. 😉 Ein großartiger Opener!

 

Prof. Dr. Jack Nasher

 

Weiter ging es mit Prof. Dr. Jack Nasher. Hier war ich auch super gespannt, denn ich hatte vor längerer Zeit mal ein Hörbuch von ihm gehört und da hat man ja dann oft eigene Vorstellungen wie eine Person wohl ist. Ich wurde absolut positiv überrascht. Der Vortrag war kurzweilig, lehrreich und leicht und trotzdem voller Inhalt.

Das Thema ist Verhandlen und die drei großen Punkte waren:

  1. Die Macht/ Verhandlungsmacht. Diese gibt es nicht, es gibt nur meine Wahrnehmung.
  2. Interessen. Ein Kompromiss ist eine Lose-Lose-Situation, denn beide sind nur zu 50% zufrieden. Die Frage ist also: Was will jeder Beteiligte erreichen? Was ist für den anderen wertvoll, was kann ich geben? Durch diese Fragen können wir einen Deal abschließen, der für beide wertvoll ist. Verhandeln ist gemeinsam Wert schaffen und nicht den anderen über den Tisch ziehen.
  3. Taktik. Wie setze ich Anker und wie reagiere ich auf die Anker des anderen?

 

Ich konnte hier schon richtig viel mitnehmen und auch wenn natürlich nicht alles immer neu ist (zum Glück!) ist es einfach super wichtig sich immer wieder daran zu erinnern.

 

Julian Zietlow

 

Julian Zietlow kannte ich vorher noch gar nicht. Er ist ein noch ziemlich junger Typ, der sich selbst körperlich transformiert hat und ein eigenes Fitness Coachingprogramm entwickelt hat. Inzwischen hat er auch eigene Modelinien.

 

Nach Julians Vortrag gab es eine erste kleine Pause.

 

Martin Limbeck

 

Thema bei Martin Limbeck ist auch der Verkauf und Vertrieb und er erläuterte seine vier großen Punkte im Vortrag genauer.

  1. Einstellung
  2. Die Marke „DU“
  3. Strategie und Merkmale
  4. Verkäuferische Fähigkeiten

 

Ich habe keine Uhr und habe auch zwischendurch nicht auf das Handy geschaut, deshalb kann ich gar nicht genau sagen wie lange die Vorträge jeweils gedauert haben, schätze aber ca. 30 Minuten.

 

Dieter Lange

 

Der nächste Name, zu dem ich nicht wirklich einen Bezug hatte, allerdings kannte ich den Namen schon. Dieter Lange war für mich einer der beeindruckensten Personen an diesem Wochenende. Er ist ein ruhiger Typ und strahlt dieses in-sich-ruhen förmlich aus. Ich konnte eigentlich gar nicht so viel mitschreiben wie ich gewollt hätte und am liebsten wäre mir ich hätte einfach alles mitgefilmt und könnte es mir nochmal anschauen (was ja von der EU so geplant ist, zum Glück!).

Dieter Lange erzählte unter anderem vom Ressonanz Prinzip und dass ich nur das finden kann was ich bereits in mir trage. Auch bei der Unternehmensgründung selbst gilt dieses Prinzip. Eine gute Frage zur Unternehmensgründung ist:

„Auf welche Frage ist mein Unternehmen die Antwort?“

 

Dieter Lange gab uns viele Fragen mit, die uns unsere eigene Motivation und unser eigenes Sein näher bringen um so herauszufinden was der eigene Nordstern, die eigene Bestrebung im Leben ist.

  • Wie heißt das Buch unseres Lebens? Die einzelnen Projekte und Ziele sind die Kapitel, doch wie ist der Titel?
  • Welche drei Symbole stellen mich dar?
  • Welches Wort zieht sich seit meiner Kindheit durch mein Leben?
  • Wer ist mein Celebrity Twin, also ein Vorbild?
  • Meine Lieblingszeile in einem Film oder einem Song?
  • Mein Name und die Bedeutung dessen (Vorname)

Es ist wichtig jemanden zu haben der an mich glaubt!

 

Verstehen ist immer der Trostpreis.. Erleben ist der Hauptgewinn.

 

Wenn die Maschine abstürzt stimme zu! Das kommt vom Fliegen und wenn der Absturz unvermeidbar ist bestätigt der Pilot mit „Ok. Crash“. So stimmen wir einer Sache bewusst zu und bekommen dadurch wieder eine gefühlte Kontrolle, sind nicht unmächtig der Situation ausgeliefert.

Ein Erlebnis ist nicht gleichzeitig ein Ereignis. Was ist erlebe ist mein subjektives Empfinden und nicht unbedingt das was tatsächlich passiert ist.

„Leben ist das wo du nicht warst. Alles andere ist Gewohnheit.“

„Wir sind alle als Original geboren, doch viele sterben als Kopie.“

Ein großartiger Vortrag von Dieter Lange. Ein beeindruckender Mensch, der mir sehr viel Inspiration gegeben hat.

 

Nach Dieter Lange gab es einen StartUp Talk. Hier interviewte Felix Thönnesen drei Start Up Unternehmer zu den verschiedenen Themen.

 

 

Nach einem kurzen Break kam ein weiteres Highligt: Laura Seiler interviewte Sadhguru, der live per Video zugeschaltet war. Vor dem Interview selbst machte Laura eine kleine Meditation mit uns und brachte in ihrer gewohnt tollen Art den Saal (und darüber hinaus) zum Leuchten. Sadhguru war sehr witzig und voller Weisheit, es gab sogar die Möglichkeit selbst Fragen zu stellen, die er ausführlich beantwortete.

 

Saydin Yalcin

 

Angekündigt als DER Multimillionär war ich vom Auftritt selbst ziemlich enttäuscht. Wobei Enttäuscht eigentlich falsch ist, ich kannte ihn vorher nicht und hatte keinerlei Erwartung, doch die wurde eigentlich noch unterboten…

Ja, ich empfinde Respekt und Anerkennung für das, was er bislang geschafft hat. Eine wahnsinnige Leistung! Doch der Vortrag selbst wirkte für mich in erster Linie lustlos und gelangweilt. Mag sein, dass das seine Art ist oder das einfach nur meine Wahrnehmung war und ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Für mich war das definitiv der schlechteste und auch uninteressanteste Vortrag des Tages. Schade, denn ich denke von ihm hätte ich durchaus viel lernen können – wenn es denn etwas mehr Inhalt gegeben hätte.

So beschränken sich meine Notizen auf

  • Erfolg ist nicht das Geld. Geld sollte nicht das Ziel sein.
  • Groß denken, Visionen haben aber realistisch bleiben
  • Nur den nächsten Tag in der To Do Liste planen mit umsetzbaren Aufgaben.

Das Ende seines Vortrages war dann nochmal ziemlich strange mit einer Sequenz einer TV-Show (Prince von Bel Air?). Hier hat mir die Hintergrundinformation gefehlt. Warum wird das gezeigt? Welchen Bezug hat das zu Saydin Yalcin? (Falls es mir jemand erläutert wäre ich echt dankbar!)

 

Egal. Insgesamt war es ein sehr toller erster Tag, mit tollen Menschen auf der Bühne und im Publikum. Wir waren noch lecker Essen und sind dann nach Hause gefahren. Voller Input und mit viel Freude auf den nächsten Tag.

 

Tag 2

 

Am Sonntag ging es schon früh los. Einlass war ab 9 Uhr, wir waren gegen 9.30 Uhr vor Ort und um kurz vor 10 war dann Einlass zur Mainstage Area. Nach der Eröffnung, wie gehabt durch Dan Berlin, war der erste Gast des Tages kein geringerer als Mike Tyson. Interviewed wurde er von Thaddäus Korma und der hat das wirklich sehr gut gemacht!

Die meiner Meinung nach wichtigste Botschaft war:

 

Never give up!

 

Außerdem die Empfehlung sich einen guten Mentor zu suchen und dass es wichtig ist ein gutes Money Mindset zu haben.

An diesem Tag gab es zwei Mal Zeitfenster für sogenannte Themen Stages. Insgesamt gab es sechs solcher Themenbereiche und man musste sich dann also jeweils für einen von sechs Vorträgen entscheiden.

Die Bereiche waren

  • Mindset
  • Online Marketin
  • Entrepeneur
  • Vertrieb
  • Financial Freedom
  • Startup

 

Ich habe hier also vorher geschaut welche Bereiche mich am meisten interessieren bzw. eigentlich eher in welchen Bereichen ich noch am meisten lernen möchte. Dann habe ich mir bei der Kurzbeschreibung die Infos zu den Speakern durchgelesen und mich so entschieden zu wem ich gehen möchte. Beispielsweise wäre ich eigentlich gerne zu Lauras Vortrag im Bereich Mindset, aber da ich sie ja auf allen Kanälen verfolge, ihren Podcast höre und die Rise Up & Shine Uni dieses Jahr zum zweiten Mal mitgemacht habe habe ich mich eher für den Bereich Vertrieb entschieden, denn ich glaube hier habe ich noch einiges an Optimierungsbedarf.

 

Marc Galal

 

So kam es also, dass Timo und ich um 11.30 Uhr im Vertriebs Campus saßen und gespannt auf den Vortrag von Marc Galal zum Thema NLP warteten. Gestartet ist alles mit einer kleinen Übung. Wir sollten unserem Nachbarn irgendetwas verkaufen. Das Handy, den Stift, egal was. Nach ein paar Minuten waren alle wieder zurück auf ihren Plätzen und die Frage war: Wie haben wir das gemacht? Natürlich mit Argumenten und viel viel auf den anderen einreden.

Das ist nicht ganz die gute Methode. Besser ist es Fragen zu stellen, was möchte er, was sind die Themen meines Kunden? Erst dann kann ich mit meinen Argumenten überzeugen. Häufig stülpen wir unsere Überzeugungen einfach über ohne zu schauen ob das überhaupt dem Bedarf entspricht. Ja, das hatte ich schon mal gehört, trotzdem ist das natürlich nicht ganz so einfach im Alltag umzusetzen.

Es ging weiter mit einer kleinen Wahrnehmungsübung, bei der es darum ging, dass wir meist nur selektiv wahrnehmen. Ich erschaffe mir meine Realtität mit meiner eigenen Fokussierung. 95 % unseres Verhaltens und Denkens bassiert auf unbewussten Überzeugungen und Glaubenssätzen. Um diese zu ändern ist es oft sinnvoll sich einen Coach zu suchen.

Ja, dem stimme ich grundsätzlich zu. Trotzdem hat es mich gestört und hat bei mir leider ein eher ungutes Gefühl hinterlassen, dass der Vortrag ab diesem Moment zur krassen Verkaufsveranstaltung wurde. Mit Rabattaktion und aufzeigen was man ja alles in dem günstigen Preis bekommt. Die Marktschreierei hat mich spontan an den Hamburger Fischmarkt erinnert. Leider hat mich der Vortrag zum Thema NLP kein bisschen schlauer gemacht. Ob das einfach im Programm fälschlicherweise so genannt wurde oder dann beim Vortragen einfach vergessen wurde weiß ich nicht. Trotzdem einfach nich ganz so schön.

 

Gerald Hörhan

 

Weiter ging es mit dem Investment Punk Gerald Hörhan. Kannte ich vorher nicht, war mir aber auf Grund der Beschreibung und des Titels ziemlich symphatisch. Während des Vortrags schwankte meine Meinung zwischen interessant und amüsant ziemlich hin und her, denn Gerald sprach ziemlich laut, ziemlich schnell und ziemlich österreichisch (will sagen: mit Dialekteinschlag), sodass ich gefühlt nur die Hälfte des Vortrags verstanden habe. Eigentlich auch schade, denn als ich mir danach kurz seine Instastory angeschaut habe konnte ich ihn wesentlich besser verstehen, da es eben nicht so geschrien war. Hier frage ich mich dann: Wenn die Speaker doch so oft auch Vorträge vor großen Firmen halten, warum ist dann die Art und Weise des Vortrags nicht besser?

Ich kann hier natürlich nur meine Meinung schreiben und will mir das gar nicht anmaßen zu beurteilen, denn sein Erfolg gibt ihm auch scheinbar Recht. Unabhängig von der Art des Vortragens fand ich es allerdings auch unterhaltsam gestaltet. Er fragte immer wieder das Publikum und bezog so die Leute mit ein. Außerdem gab es eine ganze Liste an Empfehlungen (und sicher noch ein paar mehr, die ich nur nicht verstanden habe ^^).

Notwendige Skills auf dem Weg ins Unternehmertum:

  • Arbeit und Disziplin
  • Entscheidungsfähigkeit. Wir müssen sehr schnell Entscheidungen treffen (Stichwort: Münze werfen)
  • Handschlag Qualität. Unser Wort muss etwas Wert sein. Wir sollten tun was wir sagen!
  • Anreize schaffen die Wahrheit zu sagen (für Mitarbeiter)
  • permanent weiterbilden
  • Risiko Management beherrschen
  • guter Umgang mit Ressourcen (Zeit, Geld, Personal, persönlicher Energie)
  • Wert stiften für alle. Gutes tun für die Gesellschaft, ethisch korrekt handeln
  • Kreativität und Mut
  • Gehirn trainieren und einschalten!

 

Die größere Mittagspause (2 Stunden) wollten wir eigentlich nutzen um essen zu gehen. Stattdessen sind wir eine Runde durch die einzelnen „Stände“ gelaufen, haben dort mit einigen gesprochen und ich habe die Gelegenheit genutzt kurz mit Laura Seiler & Team zu quatschen und ein Erinnerungsfoto zu machen.

So ging die Pause ruckzuck rum und es ging weiter mit den Themen Stages.

 

Matthias Niggehoff

 

Bei den ersten beiden Vorträgen des Tages war ich ein bisschen zwiegespalten. Umso mehr habe ich gehofft, das die beiden noch folgenden Speaker meine Erwartungen erfüllen würden.

Nach der Pause ging es weiter im Vertriebs Campus mit Matthias Niggehoff. Seinen Podcast höre ich schon lange begeistert und so sollte dieser Vortrag eigentlich eine sichere Geschichte sein. War es auch! Mit einer ruhigen Art und witzigen Einlagen führte er uns durch die verschiedenen Typen und er plante sogar Zeit ein um Fragen zu beantworten. Sehr toll und lehrreich! Ich bin sehr froh, dass ich mich hier gut entschieden hatte. Danke nochmal an Matthias!

Er teilte die Kunden in folgende Typen ein und erklärte auch gleich, wie man diese erkennen kann um in (Verkaufs-)Gesprächen gut darauf eingehen zu können. Sinn ist es den Kunden bestmöglichst beraten zu können und nicht ihn über den Tisch zu ziehen!

  • Der Macher
  • Der Bewahrer
  • Der Entertainer
  • Der Denker

 

Die genauen Kennzeichen list ich euch hier nicht alle auf, da das sonst wirklich auch den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde. Hört bei Interesse doch einfach in seinen Podcast rein.

Matthias gab uns außerdem noch 9 Hacks aus der Verkaufspsychologie mit, die auch nochmal super interessant waren.

 

Alexander Hartmann

 

Den Abschluss der Themen Stage Vorträge bildete Alexander Hartmann. Ihn kannte ich bis dahin nur aus dem TV oder eben von dem Buch „Mit dem Elefant durch die Wand“. Im Grunde hatte ich aber keine Ahnung was er genau bei einem Vortrag präsentiert und hatte auch keine spezielle Erwartung. Timo und ich wollten ihn uns einfach „just for fun“ anschauen.

Wir konnten ja nicht ahnen, dass das so ein Knaller Vortrag sein würde!

Alexanders Vortrag war ein absolutes Mitmach Ding und das war gerade zu so später Stunde perfekt. Wir machten ein paar kleinere Mindset Übungen zusammen (ich weiß nicht ob man das dann schon Hypnose nennt?) und mit viel Spaß erläuterte er die folgenden vier Kästchen:

  1. Imagination. Alles was ich mir vorstelle (also beispielsweise auch bei den Übungen, die er angesagt hatte. Diese im Detail zu erklären würde den Übungen einfach nicht gerecht werden, deshalb spare ich mir das hier).
  2. Aus der Imagination folgt die Physiologie, also die körperliche Reaktion. Das was wir tun.
  3. Das führt zu einer Erfahrung.
  4. Und das führt wiederum zu einem Belief, einem neuen Glaubenssatz.

 

Die Imagination ist beispielsweise das tägliche Aufschreiben der Ziele. Wir stellen uns die Ziele so immer wieder vor (ist ja auch der Sinn eines Visionboards). Dadurch kommen wir ins Handeln und erleben dadurch, dass unser Ziel erreicht werden kann. So bilden wir einen neuen Glaubenssatz (z.B.: Ich habe mich das eine getraut, dann traue ich mich auch das andere).

Der Vortrag hat uns so dermaßen geflashed, dass wir uns vor Ort noch Tickets für sein Ein-Tages-Seminar gebucht haben! ^^ Vielen Dank Alexander Hartmann für die tolle Zeit!

 

Nach einer kleinen Pause gab es das Poetry Slam Finale, es wurden verschiedene Awards verliehen für u.a. den besten Speaker (Tobias Beck), bester Newcomer und noch einige andere.

 

Jörg Löhr

 

Der letzte Redner war dann Jörg Löhr, der sehr viel im Sport zu Hause ist und unter anderem die deutsche Handball Nationalmannschaft schult. Man merkt ihm einfach die Erfahrung an und sein Vortrag kam sehr locker und frei rüber, mit nochmal gutem Input!

„Das große Ziel ist nicht das Wissen, sondern das Handeln.“ Ein toller Satz und ich glaube genau das ist es auch! Ins Tun kommen! Es ist super sich so viel Wissen holen zu können, heutzutage sogar sehr vieles davon kostenlos, aber das ist alles nichts wert wenn wir dann nicht ins Handeln kommen.

Der Veränderungsprozess besteht seiner Meinung nach aus folgenden drei Schritten:

  1. Ansprüche erhöhen
  2. limitierende Glaubenssätze lösen
  3. Strategie finden

 

Wie schaffen wir das?

  • Rausfinden was die limitierende Überzeugung ist
  • Diese hinterfragen. Was passiert wenn ich diese nicht ändere?
  • Ersetzen durch positive Überzeugung
  • Beweise und Erfahrungen suchen
  • Visualisieren (Ziel erreichen mit neuen Überzeugungen)

 

Das passte nochmal perfekt zu Alexander Hartmanns Vortrag und ist eine wunderbare Ergänzung und ein super Ausklang des Tages.

 

Do it again?

 

WOW! Zwei volle Tage liegen hinter mir, ich bin voller Inspiration, Ideen und Impulsen und finde in Summe war es eine sehr tolle Veranstaltung. Würde ich es wieder tun? Ja, ich würde zum aktuellen Zeitpunkt sagen ich komme nächstes Jahr wieder. Man bekommt extrem viel geboten für eine verhältnismäßig kleine Summe und ich kann es wirklich JEDEM nur raten, ganz egal ob Start Up, Neu Gründer oder schon lange dabei. Es ist immer wieder gut sich weiterzubilden (Gruß an den Investment Punk ^^) und genau das geht hier sehr gut!

Ich habe euch jetzt nur die Speaker aufgezählt bei denen ich war. Natürlich gab es viel viel mehr, nämlich jeweils sechs parallel laufende Vorträge auf den Themen Stages. Super gerne hätte ich mir zum Beispiel auch Robert Gladitz angeschaut, denn ich bin überzeugt davon, dass hier gute Stimmung und gute Learnings garantiert sind!

 

Vielen Dank an das gesamte Team hinter der Entrepeneur University, ihr habt einen großartigen Job gemacht, etwas mega tolles auf die Beine gestellt und habt für dieses riesen Ding meine größte Anerkennung!

Bis nächstes Jahr!

 

Jetzt würde mich von euch, lieben Lesern, interessieren: Wer war auch dort? Warst du überhaupt schon mal auf so einem Event? Klingt der Beitrag interessant für dich? Ich freue mich mega auf deine Meinung und den Austausch!

 

Aloha, Namasté und alles Liebe,
deine Christine

 

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Christine Raab

Hallo, ich bin Christine, Mitte 30 und Tausendsassa. Ich blogge hier über Naturkosmetik, Yoga und einen ganzheitlichen, nachhaltigen und grünen Lifestyle. Meine Brustkrebserkrankung 2014 hat mich zum Umdenken bewogen und ich möchte euch gerne von meinen Erfahrungen profitieren lassen.

1Kommentar
  • Regina Roppenecker

    25. April 2018 at 15:45 Antworten

    Danke für diesen tollen Bericht. Du gibst sehr gut deine Eindrücke wieder und hast mich bestärkt das nächste Mal auf jeden Fall dabei zu sein!

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