Meditation ist in aller Munde und wenn man den erfolgreichen Menschen Glauben schenken mag ist es DAS Tool schlechthin! Doch was ist Meditation überhaupt und wie fange ich an?
In dieser Podcast Folge bekommst du von mir eine Anleitung wie du direkt mit dem meditieren anfangen kannst. Du brauchst dafür keine Vorkenntnisse und erst mal kein besonderes Equipment.
Als Ergänzung dazu findest du viele Informationen und Tipps auch in diesem Blogbeitrag.
Höre dir gerne auch die Podcast Folge von mir an (nicht wundern, da hieß mein Podcast noch nicht „Yogisch by Nature“, sondern noch ‚“Soulbeauty“):
Außerdem räume ich mit dem Mythos auf, dass Meditation nur dann richtig ist wenn du ganz still sitzt und nichts denkst. Es gibt nämlich verschiedene Meditationsformen und einen Teil davon stelle ich dir in dieser Episode vor.
Der Meditationszustand, den wir erreichen möchte, ist sitzen in Stille ohne zu denken. Dafür braucht man allerdings Übung. Das wäre so wie wenn du gerade anfängst zu gehen und direkt einen Marathon laufen möchtest. Es kann funktionieren, klappt aber besser mit Training.

Was ist eigentlich Meditation?
Meditation wird tatsächlich meist komplett falsch verstanden. Immer wieder höre ich: „Das bedeutet ruhig sitzen und nichts denken.“
Das ist dann auch der Grund weshalb Menschen sich gar nicht erst ran trauen oder denken sie können es nicht. Denn es macht ja mega viel Druck wenn man denkt man muss sich hinsetzen und dann darf man minutenlang nichts denken.
Im Yogasutra findet sich der Satz: Yoga ist das zur-Ruhe-bringen der Gedanken im Geist (Yogasutra 1.2). Das ist also auch ein Ziel der Yogapraxis, zu der Meditation letztendlich auch dazu gehört.
Sprich: Meditieren ist ein Teil der Yogapraxis.
Ursprung von Meditation
Der Begriff „Meditation“ stammt ursprünglich vom lateinischen meditatio und bedeutet soviel wie „Nachdenken, Nachsinnen“. Er bezeichnet das bewusste Nachdenken oder Sichversenken in eine Gedankwelt. Die Ursprünge liegen in östlichen Traditionen wie Buddhismus und Hinduismus.
Es geht also in erster Linie gar nicht darum, nichts zu denken,sondern vielmehr ist es ein sinnieren, sich Zeit schenken den eigenen Gedanken zu lauschen.
„Im Gebet sprechen wir zu Gott, in der Meditation spricht Gott zu uns.“ (unbekannte Quelle)
Ziel und Wirkung von Meditation
Wenn man überhaupt von einem Ziel sprechen kann so sind diese vor allem die Förderung von Entspannung, innerer Ruhe, Gelassenheit und gesteigerter Konzentrationsfähigkeit.
Eine kontinuierliche Meditationspraxis wirkt auf Kognition, Emotionen, das Gehirn und das Immunsystem. Tatsächlich werden Meditations- und Yogapraxen seit langer Zeit und immer wieder erforscht. Studien zeigen, dass sie auch bei Krankheiten wie Depression oder Krebs sinnvoll und hilfreich sein können (allerdings natürlich nie eine medizinische Therapie ersetzen und am besten nur nach Absprache genutzt werden sollten. Gerade bei Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen können bestimmte Meditationsarten auch als Trigger wirken und sollten mit Vorsicht angegangen werden).
Meditationsarten
Es gibt verschiedene Meditationsarten. Grob unterscheiden könnte man in zwei Kategorien:
- aktive Meditation
- passive Meditation
Die yogische Asanapraxis selbst ist eine Art der aktiven, bewegten Meditation. Genau wie beispielsweise die Schüttelmeditation (bekannt vor allem durch Osho) oder Gehmeditationen.
Auch meditative Tänze fallen in die Kategorie der bewegten Meditation.
Meditation ist ein Teil der Yogapraxis und sollte deshalb auch immer in den Yogakursen angeleitet werden. Ich mache das gerne in der Anfangs- und Endentspannung (als ruhige Meditation).
Heißt passive Meditation ganz still sein?
Passive (ruhige) Meditationen umfassen allerdings wesentlich mehr als nur ruhig sitzen und nichts denken. Es meint alle Arten von Achtsamkeitsübungen. Im Yogasutra von Patanjali (eine DER bekanntesten yogischen Schrift) finden wir in den 8 Schritten das Zurückziehen der Sinne als Übung (Pratyahara), Fokus auf etwas Bestimmtes (Dharana), selbst die Atemübungen (Pranayama) sind eine Art von Meditaton.
Beispiele sind:
- Atemmeditationen (Pranayama)
- Auto-Suggestionsmethode
- Bodyscan Meditation
- Geführte Meditationen
- Phantasie/Traumreisen
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
- MBSR
- Yoga Nidra
- Eigenschaftensmeditationen, Tiere, Götter, etc.
- Chakra Meditationen
- Worte oder Mantren (Japa Meditation), gerne auch in Kombination mit einer Mala (eine Art Gebetskette mit Perlen, ähnlich wie der Rosenkranz)
- uvm.
Übrigens habe ich mal ein Minibuch geschrieben, in dem ich das Yogasutra von Patanjali einfach verständlich für Yoga und Meditationsneulinge geteilt habe. Hole dir das gerne auch als ideale Ergänzung: HIER geht´s zu meinem Buch auf Amazon.
Die richtige Meditationsposition
Die klassische Meditationsposition ist im Sitzen. Wenn du so aber nicht gut sitzen kannst und ständig denkst, dass dir dein Rücken weh tut, kannst du dich nicht auf die Meditation einlassen. Sprich: Nimm die Position ein, die für dich gut machbar ist. Du kannst diese auch jederzeit während dem meditieren verändern.
Gerade Bodyscan Übungen oder geleitete Meditationen gehen wunderbar im Liegen.
Nimm dir alles an Unterstützung was du brauchst, sei es ein Sitzkissen oder mehrere Kissen und Decken zum unterpolstern (unter den Knien/ Oberschenkeln oder Armen und Händen) und gerne auch zum zudecken.
Wie starten?
Fang einfach kurz an, selbst wenn es „nur“ eine Minute am Tag ist. Setze oder lege dich gezielt für eine Minute hin und spüre einfach rein was das mit dir macht.
Oder nimm gerne meine Meditation für den guten Start in den Morgen oder meine Abendmeditation (die dauern beide zwischen 5-10 Minuten) zum Beginn.
So kannst du nach und nach längere Zeit einplanen. Ich finde gerade angeleitete Bodyscan Übungen oder auch andere geführte Meditationen gehen auch gut länger und so sind 15-20 Minuten auch gut machbar. Wie gesagt, wenn du nicht so lange gut sitzen kannst mache das einfach erstmal im Liegen. Oder starte im Sitzen und lege dich dann hin, wenn es nicht mehr geht.

Tratak – eine besondere Fokusübung
In der Hatha Yoga Pradibika findet sich Tratak als Reinigungsübung für die Augen. Gleichzeitig ist es eine ganz besondere Art von Dharana, dem Fokussieren auf etwas Bestimmtes, was wir im Yogasutra von Patanjali lesen können.
Ich möchte dich einladen das mal auszuprobieren.
Setze dich dafür in einen abgedunkelten Raum und stelle eineangezündete Kerze vor dir auf.
Richte deinen Blick auf die Flamme und starre in die Flamme.Nimm nur die Flamme wahr. Versuche die Kerzenflamme vollund ganz in dir aufzunehmen und versuche nicht zu blinzeln. Wenn die Augen tränen, lasse die Tränen fließen (Reinigung).
Versuche so lange wie möglich ohne zu blinzeln auf dieFlamme zu starren, ohne dich ablenken zu lassen.Ist es gar nicht mehr auszuhalten schließe die Augen, richte denBlick innerlich auf Ajna (3. Auge) und stelle dir die Kerzenflammevor deinem inneren Auge vor.
Wiederhole dies mehrere Male und lege dich zum Schluss entspannt hin (in Shavasana, falls du diese Yogahaltung kennst).
Meditation für dich zu Hause
Aktuell erstelle ich ein Meditationsalbum, welches du dir dann kaufen kannst. Es beinhaltet 15 verschiedene Meditationen in unterschiedlicher Länge und ist die ideale Begleitung durch das ganze Jahr.
Inhalt:
- Meditation für den Morgen
- Meditation für den Abend
- Eine Meditation für jeden Monat, passend zu der jeweiligen Monatsenergie
- Klangschalen Meditation
- Chakren Meditation
- u.a.
Trage dich gerne für meinen Newsletter ein, dann erfährst du wann es veröffentlicht wird und wo du es dir kaufen kannst.

Meditation mit mir vor Ort
Wenn du lieber vor Ort mit mir meditieren möchtest ist das aktuell nur im Rahmen meiner Yogakurse möglich. In meinem eigenen Studio „Moksha Yoga & Spiritual Center“ in Mömbris-Schimborn unterrichte ich aktuell (Stand: Januar 2026) zweimal wöchentlich Yoga. Da Meditation für mich immer auch ein Teil der Yogapraxis ist gehört das hier mit dazu.
Gelegentlich biete ich Workshops oder Specials an, wie meine Entspannungsreise. Hier kombiniere ich geführte und von mir angeleitete Meditationen mit Klängen vom Monochord, Klangschalen, Koshis und anderen Instrumenten.
Auch habe ich schon spezielle Meditationsabende, Jahreskreisfeste und Womencircle angeleitet. Wenn du über diese Angebote informiert werden möchtest trage dich in den MOKSHA Newsletter ein. Da bekommst du 1x/Monat mein eigenes Newsletter Magazin „Moksha Magazine“, indem alle aktuellen Termine und Infos zu finden sind. In jeder Ausgabe schreibe ich auch immer über Themen aus Yoga und Spiritualität.
Ist Meditation gefährlich? Warnhinweis
Wie weiter oben schon angesprochen können manche Meditationen als Trigger wirken, was gerade bei psychischen Erkrankungen gefährlich sein kann. Bestimmte geführte Meditationen sollten deshalb meiner Meinung nach ausschließlich in einem therapeutischen Setting durchgeführt werden.
Hier kann ich nur an die Eigenverantwortung appelieren.
Ich arbeite nicht als Medizinerin oder Therapeutin und meine Angebote ersetzen keinen Besuch bei Ärzt:in oder Heilpraktiker.in. Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen, sondern unterstütze dich auf deinem eigenen Weg.
Wenn du dir unsicher bist frag vorher nach und starte in einem persönlichen (idealerweise 1:1) Termin vor Ort.
Sinnvolle Utensilien
Du hast vor kurzem Freude an Yoga und Meditation entdeckt und möchtest viel mehr davon in deinen Alltag integrieren? Prima, denn dafür brauchst du eigentlich nicht viel.
Ich zeige dir hier was du dir als Starterpaket holen solltest und welche Dinge du vielleicht noch optional haben möchtest. Alle Links sind sogenannte Affiliate Links. Das bedeutet wenn du dir darüber etwas kaufst erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entsteht dadurch kein Nachteil und selbstverständlich wird es nicht teurer. Du unterstützt mich allerdings ein bisschen damit und trägst so einen Teil dazu bei, dass ich weiterhin kostenlose Inhalte (wie diesen Beitrag hier) erstellen kann.
Deshalb vorweg schon mal ein Dankeschön von Herzen! <3
Sehr empfehlen kann ich dir eine Bestellung bei bausinger.de. Die Produkte sind hochwertig, mit Bio-Materialien und fair produziert. Mit dem Gutscheincode „YL-JDTFLL“ bekommst du 4% Rabatt auf deine Bestellungen.

Natürlich kannst du auch woanders bestellen. Ich liste dir hier gerne mal einige Dinge auf und verlinke direkt zum großen A*:
- Yogamatte
- Sitzkissen
- Bolster als größere Alternative
- Meditationsbank finden manche auch super
- Blöcke zum unterlegen z.B. unter den Knien
- Decke macht es immer gemütlicher und kuschelig
Kleidung für Meditation und Yoga?
Tatsächlich brauchst keine besondere Kleidung dafür, auch wenn die Darstellung in Social Media oder in Zeitschriften manchmal etwas anderes vermuten lässt.
Ich empfehle allerdings etwas bequemes anzuziehen, sowohl für Meditation als auch für Yoga. Bei letzterem solltest du dich außerdem noch gut darin bewegen können.
Das heißt aber NICHT, dass es eine fancy Leggings für 80 Euro oder mehr sein muss oder nur ein bauchfreies Top Bewegungsfreiheit garantiert.
Du kannst im Schlafanzug oder Jogger genauso gut meditieren wie in deiner Alltagsklamotte. Selbst eine Jeans ist kein Hinderniss, ist nur einfach etwas unbequemer auf längere Zeit.
Ganz viel Freude beim Zuhören und Meditieren wünsche ich dir
Christine
Shownotes*

Podcast: Play in new window | Download
Subscribe: RSS





