Fisch – Matsyasana

Matsyasana – der Fisch. Diese Asana mag ich auch wieder ziemlich gerne, gerade weil er den Brustkorb so toll öffnet. Wobei ich vor kurzem festgestellt habe, dass ich generell ein Faible für Rückbeugen habe. Zu dieser Kategorie gehört der Fisch nämlich, genau wie die Schulterbrücke.

 

Ausführung

 

Lege dich auf den Rücken. Es gibt verschiedene Varianten, die ich gleich vorstelle. Für alle gilt: Wenn du aus der Position raus möchtest hebe als allererstes den Kopf hoch und bringe dein Kinn in Richtung Brust. Dann den Oberkörper anheben und dann ganz nach oben kommen. Lass dich nie einfach nur nach unten plumpsen, denn so kannst du dich verletzen im Nackenbereich!

Variante 1 – unterstützter Fisch: Lege dir ein Kissen unter die Schultern, sodass du den Kopf darüber sinken lassen kannst. Und zwar so, dass der Kopf ganz leicht nach hinten über kippt. Die Beine können locker nach vorne ausgestreckt sein. Die Arme kannst du zur Seite legen und die Handinnenflächen nach oben drehen.

Variante 2 – der klassische Fisch: Du bringst deine Hände unter dein Gesäß mit den Handinnenflächen Richtung Boden. Dann drückst du deinen Oberkörper mit der Kraft deiner Arme nach oben. Die Arme tragen und halten dich, der Rücken ist dabei durchgebogen. Deinen Kopf lässt du von hier ganz achtsam nach hinten sinken und legst ihn auf dem Scheitelpunkt ab. Achtung, der Kopf selbst trägt keine Last! Ich empfehle dir diese Übung auf jeden Fall unter persönlicher Anleitung zu lernen und nicht im Eigenversuch zu testen! Die Beine sind einfach nach vorne ausgestreckt.

Variante 3: Du liegst im klassischen Fisch und kannst zusätzlich die Beine in die Schmetterlingspose oder in den Lotus bringen.

 

Variante 4: Sehr Fortgeschrittene können die gestreckten Beine auch vom Boden abheben und nach oben strecken. Zusätzlich können auch die Arme weggenommen werden und nach oben gestreckt sein. Ich selbst praktiziere das allerdings (noch) nicht und du solltest das wirklich nur unter persönlicher Anleitung versuchen!

Solange du es einfach für dich alleine versuchen möchtest würde ich immer zur Variante 1 raten.

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Wirkung

 

Jede Asana hat immer eine Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Der Fisch gehört, wie schon erwähnt, zu den Rückbeugen. Diese stehen für Themen wie Liebe, Vertrauen, das Herz öffnen. Das Herz- und auch das Kehlchakra werden ganz besonders angesprochen (ist ja eigentlich direkt klar, wenn man die Pose sieht, oder?). Gerade weil Rückbeugen sehr an diesen Themen arbeiten sollte man durchaus etwas vorsichtig damit sein.

Auf körperlicher Ebene wird die gesamte Oberkörpervorderseite gedehnt und die Schultern etwas zusammen geschoben.

 

Aufpassen

 

Bei Schilddrüsen- und/oder Blutdruckproblemen sollte man hier aufpassen und sich ggf. vorsichtig annähern, am besten in der unterstützen Variante. Auch bei Nacken- oder Rückenproblemen ist Vorsicht geboten!

Beachte bitte meine Hinweise wie du aus der Asana rausgehst.

 

 

Disclaimer: Mein Asana ABC soll dir helfen einige Yoga Körperübungen besser zu verstehen und für dich anwenden zu können. Ich empfehle dir grundsätzlich einen Yogakurs vor Ort zu besuchen, damit du vom Lehrer ggf. korrigiert werden kannst du damit auf eine richtige Ausrichtung geachtet werden kann.

Ich bin Yogalehrerin, kein Arzt oder Heilpraktiker und alle meine Empfehlungen sollen dich unterstützen. Ich stelle keine Diagnosen oder gebe hier Heilversprechen.

 

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Christine Raab

Hallo, ich bin Christine, Mitte 30 und Tausendsassa. Ich blogge hier über Naturkosmetik, Yoga und einen ganzheitlichen, nachhaltigen und grünen Lifestyle. Meine Brustkrebserkrankung 2014 hat mich zum Umdenken bewogen und ich möchte euch gerne von meinen Erfahrungen profitieren lassen.

Ich freue mich auf Kommentare!

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