Ich liebe mich so wie ich bin! Interview mit Schareska von amo como soy

Heute möchte ich mal wieder ein ganz besonderes Interview mit dir teilen! Schareska habe ich auf der Vivaness/Biofach im Februar diesen Jahres kennengelernt und ich sag mal so: Wir fanden uns auf Anhieb sehr sympathisch.

In meinem Vivaness/Biofach Bericht hatte ich dir ja schon verraten, dass mein Besuch an ihrem Stand inklusive Behandlung eins meiner diesjährigen Highlights war und ähnliches kann ich dir jetzt schon von diesem Interview versprechen.

Vorhang auf für Schareska!

 

Das komplette Interview zum Nachlesen:

 

Christine Halli Hallo und ganz herzlich willkommen. Ich freue mich mega, heute ein ganz tolles Interview mit dir zu teilen. Ich hatte die liebe Schareska von amo como soy hier quasi auf dem virtuellen Sofa sitzen und wir haben uns ganz viel über das Thema Naturkosmetik und über amo como soy unterhalten. Du wirst erfahren, was es eigentlich bedeutet und warum es so perfekt zu meinen Themen passt. Ich freue mich, Schareska, dass du dir die Zeit nimmst uns deine ganzen Leidenschaftsthemen mitzuteilen und weiß jetzt schon, dass es ein super Gespräch wird. Von daher, an dieser Stelle, erst mal ganz herzlich willkommen. Stell dich doch einfach selbst nochmal vor, wer du bist, was du machst und… Ja, einfach drauf los.

 

Schareska Vielen, vielen Dank Christine, für diese Gelegenheit für ein Interview. Ich bin Schareska, gebürtige Venezolanerin. Mein Deutsch ist nicht so perfekt, auch wenn ich schon seit über 20 Jahren in Deutschland lebe. Ich habe vor drei Jahren meine eigene Naturkosmetik-Marke in Deutschland auf den Markt gebracht. Die Produkte werden in Deutschland hergestellt und ich nutze Wirkstoffe aus Lateinamerika. Deswegen auch der Name. Aber vielleicht noch ein paar Sachen zu mir. Ich habe viele Jahre in der Kosmetikindustrie gearbeitet und bin auch gelernte Kosmetikerin und Live-Coach. Amo como soy ist spanisch, hat mit meinem Ursprung zu tun, und bedeutet so viel wie: Ich liebe mich so, wie ich bin.

 

Christine Schön!

 

Schareska Und das sagt schon gleich ganz viel aus über das Konzept, über die Werte, die meine Marke hat und über das, was ich vermitteln will mit der Gesichtspflege. Wahrscheinlich denkt man jetzt: „Hmm, was hat das hier mit Gesichtspflege zu tun“, oder, „wie passt das hier, mit Gesichtspflege?“ Eine ganze Menge. Darüber wollten wir ja heute reden.

 

Christine Ich habe dich ja kennengelernt über Jenny von „I Love Spa“, die ja auch schon mal bei mir im Podcaststudio war und ich auch bei ihr im „Selflove Sunday“, weil wir einfach auch dieses Thema „Selbstliebe“ so gemeinsam haben. Das finde ich bei dir so schön, dass sich das durch die ganze Marke durchzieht, auch durch das Packaging usw. Aber wir starten noch so ein kleines bisschen weiter vorne. Du hast ja eine Naturkosmetik-Marke. Die, die mich kennen, wissen wahrscheinlich, dass ich selbst schon inzwischen seit 2015 aus guten Gründen nur noch Naturkosmetik verwende. Das kam bei mir durch meine Krebserkrankung. Und vielleicht für die, die jetzt noch gar nicht so genau wissen „warum eigentlich Naturkosmetik“ oder „ach ist doch eigentlich egal, ich schmier‘ mir irgendwas auf die Haut, ist doch völlig wurscht. Hauptsache es ist dann alles schön geschmeidig danach.“:  Was ist der Unterschied von Naturkosmetik oder auch von deinen Produkten, von deinen Inhaltsstoffen zu den konventionellen? Das ist etwas, das vielen oft gar nicht klar ist. Wenn ich mit Leuten drüber spreche, dann machen die manchmal ganz große Augen, weil sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben.

Schareska Über unsere Haut atmen wir, entgiften wir. Das heißt, es ist wichtig, dass die Haut dann auch frei ist, damit sie gut durchatmen kann. Außerdem hat die Haut eine Schutzbarriere für uns, sowohl nach außen als auch nach innen. Das heißt, nach außen, wir schwitzen und dann kommt Wasser raus. Wenn die Haut keinen Schutz hätte, dann würden wir viel mehr an Feuchtigkeit rausgeben und das hätte die Folge, dass sie austrocknen kann. Wir haben gewisse Stoffe auf der Haut, die bilden einen Film und der schützt die Haut. Das heißt, es ist wichtig, dass ich auf meine Haut etwas drauf mache, was meine Haut atmen lässt, entgiften lässt, aber auch, dass meine Haut nicht durchdringlich für bestimmte Schadstoffe macht. Vielleicht kennt ihr die Thematiken „ohne Parabene, ohne PEG, ohne Silikone.“ Das sind alles Stoffe, die in der Naturkosmetik nicht zugelassen sind. Warum? Weil einige schon tatsächlich bedenklich sind, einige sind hormonell wirksam. Es gibt Studien, die belegen, dass diese Stoffe auch in Verbindung mit Krebs stehen. Wenn die Haut tatsächlich ein Organ ist und atmet, ist das mit Silikonölen oder bestimmten Stoffen bei konventioneller Kosmetik nicht. Der Vorteil davon ist natürlich, dass sich die Haut super glatt anfühlt, geschmeidig. Es hat aber eben den Nachteil, dass sie die Haut nicht richtig atmen lässt. Dann wiederum gibt es diese PEGs, das sind Emulgatoren, Weichmacher. Die werden genutzt, um die Haut für bestimmte Wirkstoffe durchlässig zu machen, so dass die Wirkstoffe tiefer eindringen können. Das hat aber den Nachteil, dass es natürlich auch wiederum die Haut öffnet für bestimmte Schadstoffe. Deswegen ist es wichtig, was ich auf meine Haut auftrage. Wenn ich mich schon bewusst mich ernähre oder achtsam damit bin, was ich meinem Körper zuführe, dann ist es genauso wichtig, darauf zu achten, was ich auf meine Haut drauf mache. Ich habe in der konventionellen Kosmetik gearbeitet und auch in der Naturkosmetik. Für mich war dann ganz klar: es führt kein Weg dran vorbei. Ich glaube, man sieht in den Zahlen, dass der Naturkosmetikmarkt wächst. Die Leute werden achtsamer, bewusster. Wir hatten das Thema Mikroplastik. Das sind auch alles Stoffe, die in der Naturkosmetik nicht zugelassen sind. Und dann gibt es aber wiederum in der Naturkosmetik Unterschiede. Ist es zertifizierte, ist es nicht zertifizierte Naturkosmetik? Wenn es nicht zertifizierte Naturkosmetik ist, können das auch sehr gute Produkte sein, aber man muss genauer schauen. Der Vorteil von einem Siegel ist, dass man die Sicherheit hat, dass diese bedenklichen Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, dass die Rohstoffe geprüft werden usw. Das mal auf die Schnelle. Aber im Prinzip geht es darum, wirklich bewusster darauf zu achten, was man auf seine Haut aufträgt. Und die Naturkosmetik ist auch sehr wirkungsvoll.

 

Christine Ich finde das super schön, dass du das so sagst. Das war ja bei mir wirklich auch durch meine eigene Brustkrebserkrankung für mich der Grund, mich mit dem ganzen Thema zu beschäftigen. Und es gibt ganz oft diesen Zusatz „kann hormonell wirksam sein.“ Das bedeutet jetzt nicht, dass es das sofort macht, aber schon allein dieses „es könnte“ heißt, man kann es auch nicht ausschließen. Und das war für mich dann auch der Grund zu sagen, ich stelle für mich privat komplett um. Es hat dann noch einen Moment gedauert, bis ich es auch beruflich gemacht habe. Aber ich habe gemerkt, dass ich mich immer ganz schlecht gefühlt habe, wenn ich den Leuten eigentlich diese „schlechte Pampe“ ins Gesicht geschmiert habe und irgendwie eigentlich wirklich schädliche Dinge benutzt habe und das war dann für mich überhaupt keine Frage. Es war die ganz logische Konsequenz, das umzustellen. An alle LeserInnen, die das noch nicht gemacht haben oder die sich noch nie damit beschäftigt haben, wirklich nochmal die große Bitte oder Aufforderung, umzustellen! Da findet man immer mehr Leute. Ich unterstütze da auch dabei, wenn man umstellen will und nicht genau weiß, wie man anfangen soll, weil es am Anfang vielleicht auch ein bisschen überfordernd sein kann. So viele Produkte, man weiß nicht, was gut ist und was schlecht. Aber wie du schon sagst, rein von der Wirkung und von dem, wie sich eine Creme auftragen lässt – da tut sich so viel und das steht der Konventionellen auch gar nicht mehr nach. Es ist nicht mehr so wie vor 20 Jahren, dass es so dicke Cremes sind, die irgendwie komisch riechen und die aber nie einziehen oder so.

 

Schareska Absolut. Da ist zum Glück ganz viel passiert in der Naturkosmetik. Von den Texturen fühlen sich die Produkte sehr schön an, auch von den Düften. Als Tipp: Codecheck finde ich gut. Es ist nicht perfekt, es hat seinen Mangel. Man kann ja selbst Produkte eingeben, deswegen sind vielleicht manchmal nicht alle Inhaltsstoffe enthalten. Aber ihr könnt den Barcode vom Produkt einfach einscannen und dann zeigt euch die App anhand einer Ampel, wie gut oder schlecht ein Produkt ist. Ein Duftstoff ist dann vielleicht als rot markiert, weil er Allergiepotenzial hat. Allerdings macht es einen Unterschied, ob es natürlicher oder synthetischer Duftstoff ist. Und das kann die App nicht greifen. Aber jeder kann für sich sehen, dass das ein Stoff ist, den man entweder nicht schlimm findet oder der gar nicht geht. Das hilft schon mal. Vergleiche trotzdem die Inhaltsstoffe von der App mit denen auf der Verpackung, dann sieht man auch, ob die App „up to date“ ist. Das hilft euch schonmal. Und das zweite sind natürlich Siegel. Natursiegel geben da auch schon die Sicherheit. Und für die Veganer: Naturkosmetik ist nicht gleich vegan und vegane Kosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik. Wenn du darauf Wert legst, achte auf beides. Denn es gibt vegane Kosmetik, die wirklich schlechte Inhaltsstoffe hat. Vegan sagt nur aus, dass keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind.

 

Christine Das ist auch nochmal ein sehr guter Punkt. Ich schminke ja auch viel mit veganen Produkten und es ist wirklich tricky, diese Kombination aus Naturkosmetik und vegan. Ich kenne viele Veganer, die ihre ganzen veganen Kosmetikprodukte haben. Was da aber drin ist, da schlackert man mit den Ohren.

 

Schareska Manche Marken haben das ein oder anderen Produkt in einer veganen Qualität, aber eben nicht die ganze Marke. Das ist auch manchmal ein Thema. Alle meine Produkte sind vegan, 100 Prozent und 100 Prozent zertifiziert. Wer wirklich drauf wert legt, muss genau Fragen. Der Teufel steckt im Detail.

 

Christine Du hast ja Gesichtspflege Produkte, die man als Endkunde kaufen kann. Die kann man bei dir direkt bestellen oder?

 

Schareska Genau. Auch in manchen Geschäften oder anderen Online-Shops.

 

Christine Aber du hast auch Produkte, die dann für die KosmetikerInnen sind. Also die KosmetikerInnen können diese Produkte auch benutzen. Sagen wir es mal so rum.

 

Ich kam ja selbst auf der Vivaness in den Genuss einer Gesichtsbehandlung bei dir am Stand. So eine Kosmetikbehandlung, das ist auf jeden Fall etwas sehr Schönes, das ist auch wirklich ein bisschen Wellness und man kann sich diese Auszeit gönnen. Alle, die jetzt schon irgendwann mal bei einer Kosmetikerin waren, wissen, was ich meine. Aber deine Behandlungen sind ja eigentlich viel mehr. Das möchte ich nochmal ganz klar herausstellen. Es ist keine „einfach nur Maske drauf, einfach nur Creme drauf“ Behandlung. Vielleicht magst du etwas dazu erzählen?

 

Schareska Amo como soy hat viel mit Achtsamkeit und Akzeptanz zu tun. Ich liebe mich, so wie ich bin. Ich nehme mich achtsam wahr. Weil wenn ich mich achtsam wahrnehme, akzeptiere ich mich, wie ich bin und sehe auch das Schöne an mir. Eine Kollegin in meiner Praxis macht craniosacrale Behandlungen. Sie hat es einmal bei mir gemacht. Ich kannte das vorher nicht. Es war unglaublich, wie tief man in Kontakt mit sich kommt, wie achtsam das auch wirklich ist. Ich fand das gigantisch. Zu diesem Zeitpunkt habe ich überlegt, wie ich eine Gesichtsbehandlung für amo como soy stricken kann. Und dann habe ich gesagt „das ist es“. Und das ist das Besondere. Wir haben dann craniosacrale Haltungen mit einem bestimmten Gesichtsbehandlungsablauf kombiniert. Es ist auch eine Meditation dabei, man fängt an den Füßen an und kommt so bis zum Kopf, bis zum Gesicht. Als KosmetikerIn geht es darum, dass wir spüren, wahrnehmen, was im Körper so passiert. Man ist ganz achtsam, weil man wahrnehmen will, was bei den Kunden los ist. Das heißt, du übst, als KosmetikerIn präsent zu sein. Es gibt dir unheimlich viel Energie. Du bist in Kontakt mit den Kunden, ohne Wertungen und du spürst, da ist schon ganz viel. Da löst sich bei den Kunden ganz viel, sie kommen in eine tiefe Entspannung, auch wenn es nur kurz ist. Es hilft uns tatsächlich, so tief zu entspannen. Bei uns zu sein. Und das ist das Besondere von der amo como soy Gesichtsbehandlung. Wichtig ist, dass du dich als KosmetikerIn davor auch spürst. Eine Minute, zwei Minuten „wie geht’s dir?“ damit du weißt, wenn du nach der Behandlung irgendwas spürst, die Schultern oder den Kiefer, dass das eigentlich nicht von dir ist, sondern von der Kundin. Ich hatte eine Kundin, da habe ich meinen Kiefer ganz stark gespürt. Und ich hatte mich davor gespürt und wusste, das bin nicht ich. Und dann habe ich ihr das gesagt. Sie meinte dann „Ja, ich habe super viele Spannungen.“ Und das ist das Spannende. Wieviel wir spüren mit so wenig.

 

Christine Ich finde es immer so witzig. Wenn man von Energien spricht, dann ist das für ganz viele Leute Esoterik. Aber eigentlich ist Energie einfach immer da. Es ist nichts, von dem man sagt, der eine kann das, der andere kann es nicht. Eigentlich kann es jeder, wenn man lernt es zu erkennen, weil Energien einfach immer da sind.

 

Schareska Ich glaube, jeder kennt das. Du bist vielleicht mit einer Gruppe von Menschen oder eine Person unterwegs, die ganz schwere Energien hat und du spürst, dass es dir danach nicht gut geht. Das ist Energie. Da hast du Energie von den anderen übernommen. Ob du willst oder nicht. Da kann man gleich zum nächsten Thema übergehen. Je nachdem welche Gedanken wir haben, wirkt sich das auf unseren Körper aus. Das ist auch einer der Punkte von amo como soy. Das man sich durch diesen Fokus auf das Schöne selbst in eine positivere Stimmung bringen kann. Was tut meinem Körper gut und meiner Haut? Wir kennen das alles. Wenn wir gestresst sind, bekommen wir Stresspickel. Das sieht man auf der Haut. Wenn es einem aber gut geht, wenn man verliebt ist, hat man rosige Wangen. Das sieht man auf der Haut total. Das sind Themen, wo wir Gemeinsamkeiten haben. Was bringt mich in diese schöne Energie, in diese schönen Gedanken, den Fokus auf das Schöne? Dankbarkeit ist eines der Tools, das ich auch liebe, weil es so ganz einfach, aber so wirkungsvoll ist. Dankbarkeit bringt uns ganz schnell einen Fokus auf das Schöne in uns aber auch in unserem Leben. Es geht darum, sich immer wieder zu besinnen. „Was ist eigentlich das Schöne in meinem Leben? Was ist schon Gutes passiert? Was ist nicht selbstverständlich, dass ich aber als selbstverständlich wahrnehme?“ Und dafür dankbar zu sein. Es gibt mittlerweile ganz viele Studien, auch von Harvard Professoren, wie viel sich im Gehirn verändern kann, wenn man regelmäßig Dankbarkeit übt.

 

Christine Das ist im Grunde das, was man in der Meditations-Praxis oder mit Achtsamkeitsübungen macht. Wo man wirklich nachweisen kann, wie Gehirnströme sich dadurch verändern und wie alles sich dadurch verbessert. Das ist einfach das Schöne an deinen Produkten, dass du das wirklich so ganzheitlich angehst.

 

Schareska Das ist die Idee. Mehr Unterstützung zu geben für einen achtsamen liebevollen Umgang mit sich selbst. Fast alle cremen sich ein. Diese 1-2 Minuten am Tag achtsam wahrnehmen. Da will ich mehr Unterstützung geben mit den Reflexionen auf dem Etikett, auf der Verpackung. Dankbarkeit ist ein Thema. Es gibt auch Meditation auf der Homepage. Achtsamkeitsübungen. Wir müssen wirklich was machen gegen diesen Stress.

 

Christine Das ist so ein richtig schöner Impuls, ein schöner Gedanke, morgens wirklich zu sagen „Diese 1-2 Minuten beim Eincremen mache ich einfach ganz bewusst.“ Nicht so zwischen Tür und Angel noch schnell eine Creme drauf geklatscht, sondern dass man sich wirklich diese Zeit nimmt.

 

Schareska Wenn man sich eincremt, spüren wie sich die Haut anfühlt. Einfach spüren, dass es auch schön ist, wenn man sich selbst streichelt oder die Creme aufträgt. Liebevoll mit sich umzugehen. Behandle dich wie deine beste Freundin. Wir behandeln unsere beste Freundin supergut! Manchmal reden wir mit uns selbst „Wie siehst du denn aus?“ Das würden wir unserer Freundin nie im Leben sagen. „Du bist so dick! Wie siehst du aus?“ Würdest du das deiner Freundin sagen? Auf gar keinen Fall! Weil du weißt, dass es sie verletzen würde. Aber uns selbst sagen wir sowas. Das kann doch nicht wahr sein! Sei liebevoll zu dir. Erst in diesem Umgang wirst du immer mehr schöne Dinge an dir entdecken, mehr Schönes sehen. Wenn du nur gepolt bist auf das, was hässlich ist, was schlecht läuft, dann siehst du immer nur das. Wenn du dich aber darauf polst, was das Schöne an dir ist, was gut läuft, dann wirst du immer mehr von diesen schönen Dingen entdecken

 

Christine Ja das stimmt. Ich erlebe es auch ganz oft in Gesprächen, dass die Menschen gar nicht mehr wissen, was sie eigentlich wollen. „Was will ich eigentlich selbst? Was ist das, was mir guttut?“ Man ist so in dieser Fremdsteuerung. „Ich muss zur Arbeit. Ich muss das so machen“. Oder auch Glaubenssätze, die wir schon als Kind oft unbewusst eingetrichtert bekommen. „Das Leben ist kein Ponyhof.“ Wir wachsen ja oft auf in diesem Gedanken „Alles ist schwer und anstrengend. Irgendwann habe ich eine Woche Urlaub. Und auf diese eine Woche Urlaub, darauf arbeite ich hin.“ Und wenn man fragt „Was willst du denn eigentlich?“ oder „Was wäre denn, wenn dein Leben einfach nur gut wäre? Wie wäre es denn dann?“ Oder wenn du fragst „Wenn du machen könntest, was du willst, was würdest du denn machen? Was macht dir richtig Spaß?“ Dann kommt als Antwort: „Keine Ahnung.“ Das ist ganz oft ein Thema. Vielleicht hast du ja noch einen Tipp, wenn man nicht direkt weiß, was man machen möchte, was einem gut tut, wie man sich selbst Gutes tun kann und wie man herausfinden kann was einem Freude bringt.

 

Schareska Das hört sich an wie eine banale Frage. „Was tut mir gut?“ Das habe ich auch als Reflexion. Wenn du jetzt sagst „Essengehen. Mich mit meinen Freunden treffen. Einen Kaffee trinken gehen. Ein Buch lesen.“ – okay. Aber geh‘ tiefer rein. Das ist wichtig! Vor allem auch für die Momente, in denen es uns nicht gut geht, parat zu haben, was einem gut tut und was man jetzt machen will. Das hilft dir dann in schlechten Momenten. Geh in Kontakt mit dem, was du auch gern als Kind gemacht hast, weil das ganz viel über dich aussagt. Warst du ein Kind, das sehr gerne draußen in der Natur war, bist aber heute 12-15 Stunden in einem Büro? Den ganzen Tag drin? Kommst gar nicht raus? Dann ist es kein Wunder, dass es dir nicht gut geht. Das ist ja nicht dein Naturell. Das entspricht nicht deinem Naturell. Versuche dann, dass mehr einzubauen. In der Mittagspause, am Wochenende. Oder bist du ein Mensch, der als Kind auch gerne mal ein paar Stunden für sich alleine war, alleine gespielt hat? Und jetzt musst du die ganze Zeit mit ganz vielen Menschen in einem Großraumbüro sitzen? Das sind alles diese Themen, die ich als Life-Coach liebe. Das war das Thema „Wie kombiniere ich das, was ich liebe – und das sind eben diese Themen Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie – mit der Kosmetik, also mit dem, was ich kann? Was ich viele Jahre gearbeitet habe. Meine Berufserfahrung. So ist tatsächlich das Konzept entstanden. Wie verbinde ich beides? Als ich mit dem Konzept angefangen habe, hat jeder gesagt, das passt ja gar nicht zusammen. Ja, das stimmt. Das ist schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Aber ich wusste, nur dann, wenn ich das mache, was mir entspricht, nur dann habe ich die Energie, diese Kraft und den Elan das wirklich mit Liebe und Passion zu machen. Ich musste es irgendwie passend machen. Egal wie. Ich bin froh, dass wir jetzt viel achtsamer mit uns umgehen. Das tut jedem gut. Weil wenn ich auf mich achte, dass es mir gut geht, werde ich auch in der Beziehung mit anderen Menschen netter sein, liebevoller und das ist das, was sich dann weiterträgt. Wir werden dadurch, dass wir auf uns achten und wissen was uns guttut, glücklicher und werden dementsprechend mit den anderen einen besseren Umgang haben. Durch die Pflege für Frauen können wir das so gut erreichen.

 

Christine Das stimmt absolut. Wenn es mir gut geht, dann kann ich auch dazu beitragen, dass es allen anderen gut geht. Wenn jetzt jemand die Kosmetikbehandlung gerne mal probieren möchte, gerne in diesen Genuss kommen möchte: Wo findet man dann KosmetikerInnen die mit amo como soy arbeiten? Findet man die auf deiner Webseite?

 

Schareska Genau. Bei mir auf der Webseite gibt es eine Seite, die heißt „Erhältlich bei“ und da sind alle KosmetikerInnen, Händler und Online-Shops aufgeführt. Die Gesichtsbehandlung gibt’s seit ungefähr anderthalb Jahren. Aber es sind schon einige KosmetikerInnen da. Ein wichtiger Punkt ist übrigens: für jedes verkaufte Produkt spende ich zwei Euro an ein Mädchenheim in Bolivien. Wir tun uns auch was Gutes, wenn wir anderen auch etwas Gutes tun. Das ist ja der Gedanke dahinter.

 

Christine Wenn jetzt KosmetikerInnen den Artikel lesen, insbesondere natürlich im besten Fall NaturkosmetikerInnen, die dann sagen „Das finde ich interessant“. Die könnten sich bei dir melden und würden dann eine Weiterbildung machen oder?

 

Schareska Genau. Es gibt auch eine Seite auf meiner Webseite für KosmetikerInnen und da ist die Gesichtsbehandlung beschrieben und die Kurstermine. Wir haben am 5. Mai noch einen Kurs. Es gibt noch zwei freie Plätze. Es sind kleine Gruppen. Im September ist nochmal ein Kurs.

 

Christine Dann bleibt mir jetzt eigentlich nur noch zu sagen „Ich danke dir von Herzen für unser schönes Gespräch.“

 

Schareska Ich danke Dir sehr. War sehr schön mit dir.

 

 

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Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich lediglich Infos und Tipps mit dir teile, die meine eigene Erfahrungen wiederspiegeln. Ich  gebe keine Heilversprechen und stelle keine Diagnosen. Solltest du psychische oder physische Krankheiten haben empfehle ich dir einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Christine Raab

Aloha! Ich bin Christine, Mitte 30, grüner Lifestyle Blogger und Tausendsassa. 2014 hat eine Brustkrebs Diagnose mein Leben ganz schön durcheinander gerüttelt. Allerdings hat es mich auch dazu gebracht mein ganzes Leben nochmal zu überdenken. Heute ist meine große Vision dich zu inspirieren zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Leben voller Energie, Leichtigkeit und in Selbstliebe zu finden. Ich möchte die Welt verbessern - bist du dabei?

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