Rebecca Randak im Interview – von Jivamukti und der spirituellen Praxis

Ich freue mich mega über meine heutige Interviewpartnerin – die liebe Rebecca vom Blog „Fuck Lucky Go Happy“. Ich glaube, dass die meisten den Blog sehr wahrscheinlich kennen.

 

Wer bist du? Was machst du? Was hat es mit deinem Blog auf sich?

 

Ich freue mich sehr, dass du mich eingeladen hast und mit mir ein bisschen plaudern möchtest. Kurzbeschreibung von mir: Ich habe „Fuck Lucky Go Happy“ – den Blog für Yoga und Spiritualität – 2013 gegründet. In dem Jahr bin ich auch Yogalehrerin geworden – ich habe mich zur Jivamukti Yogalehrerin ausbilden lassen. Seitdem unterrichte ich regelmäßig in Berlin und gebe Workshops und Retreats – diese auch international. Ansonsten ist mein neuestes Projekt der „Heilige Bimbam“, der Podcast über den Sinn und Unsinn des Lebens, was mir mega Spaß macht. Das ist jetzt das, was ich auf beruflicher Ebene mache und ansonsten versuche ich mich natürlich als Yoga-Schülerin mit der Frage „Wer bin ich?“ noch auf einer ganz anderen Ebene auseinanderzusetzen.

 

 

Das heißt, du hast deine Yogalehrer-Ausbildung gleichzeitig mit deinem Blogstart gemacht? Das ist ja dann ein Riesending alles gleichzeitig hinzukriegen, oder?

 

Jein. Im Rückblick sieht das so aus. Wenn ich zurückschaue, dann sehe ich: 2013 war das Jahr, in dem sich bei mir wirklich sehr viel verändert hat. Eigentlich war das das Jahr, wo ich Yoga vom Hobby zum Beruf gemacht habe – auf allen Ebenen. Ich habe im Jahr davor meinen festen Job in einer PR-Agentur gekündigt und bin dann erstmal ein halbes Jahr gereist. Es hört sich immer so schön klassisch und abgedroschen an. Aber dann habe ich mich selbständig gemacht und das war für mich nicht so ein großer Deal wie ich oft höre, „Oh Gott, den festen Job kündigen und sich selbstständig machen. Darf ich das? Kann ich das?“ Für mich war immer mehr das Problem, dass ich mich in der Festanstellung total eingeengt gefühlt habe. Für mich war das ein Befreiungsschlag. Und das hat super gut funktioniert. Der Blog war am Anfang zwar schon als professioneller Blog gedacht, aber bis der dann auch professionell war im Sinne, dass er auch Geld abwirft, hat zwei, drei Jahre gedauert. Und deshalb habe ich am Anfang auch noch freiberuflich PR gemacht, aber trotzdem gleich nach der Ausbildung angefangen zu unterrichten und mache das seitdem auch mit großer Leidenschaft.

 

2013 hatte ich mit Blogs noch nicht großartig was zu tun. War das dann noch so ein bisschen „vorreitermäßig“?

 

Im Yogabereich auf jeden Fall. Reisen ging gerade los. Fashion war schon recht etabliert. Auch in diesen ganzen Startup-Tec-Bereichen gab es Einiges. Im Yogabereich hat ein paar Monate vor uns Christina das Happy Mind Magazine gegründet. Ich weiß noch ganz genau, da saß ich beim Reisen in Australien auf meiner Terrasse und hatte die Idee zu Fuck Lucky Go Happy. Und es war klar, wenn ich zurückkomme, dann wird dieses Projekt angegangen. Und dann sah ich diesen Blog und dachte mir so „Shit. Die hat einfach gemacht was ICH machen wollte.“.

 

Das geht einem ja ganz oft so, dass man dann denkt „Mensch, da hatte schon jemand die Idee. Kann ich das überhaupt machen? Oder mache ich das dem dann nach?“ Ging es dir dann auch so?

 

Jein. Das war okay. Abgesehen davon bin ich auch mit Christina wirklich gut befreundet, wir haben uns über die Blogs kennengelernt. Es war eher so ein Moment „Fuck, ich wollte doch die Erste sein“. Das ist ja überhaupt gar kein Problem gewesen. Es ist ja viel Platz für alle da. Er war nur bis dato immer mein Gedanke, dass es im US-Amerikanischen Bereich schon super viel in der Richtung gibt. Da gab’s ja schon die ganzen Yoga-Blogs, Yoga-Onlineangebote und bei uns war das alles noch entweder miniklein, teilweise total unprofessionell und manches auch wahnsinnig tröge. So angestaubt, orange-weiße Yogaklamotten. Jeder soll ja anziehen, was er will, aber so vom Vibe war es halt einfach etwas anderes als das, was wir dann gemacht haben.

 

Heute gibt’s schon viele solcher coolen Blogs oder Yoga auf Instagram zum Beispiel. Wenn du sagst, hier war alles noch tröge und in Amerika dann schon eher und wahrscheinlich ein bisschen cooler: Findest du das schwierig? Findest du das gut, dass es so ist oder findest du es irgendwie beides ein bisschen?

 

Das ist eine Frage, die man nicht ganz so einfach und vor allem nicht pauschal beantworten kann. Wir brauchen uns nichts vormachen. Wir leben in einer total online-dominierten Welt. Wenn man abends essen gehen will, zieht man als erstes das Telefon raus und guckt „Was, wie, wo?“ um einen Tisch zu reservieren oder sonst was. Ich muss mich da eher immer wieder ermahnen, dass ich nicht immer mit dem Telefon oder dem Computer in der Hand rumhocke und lass das dann oft auch wirklich bewusst zu Hause, weil ich total der Junkie bin. Es gibt ja diese riesen Diskussionen über Yogis auf Instagram und diese Darstellung „So an der Oberfläche, das ist dann ja kein Yoga mehr!“. Ich finde es schwierig zu sagen „Das ist Yoga und das ist nicht Yoga“, denn Yoga ist es ja eigentlich alles. Natürlich gibt es eine Strömung, wo ich mich dann auch frage „Muss man jetzt unbedingt splitternackt sein in der Yoga-Haltung am Strand?“ Und dann irgendwie noch ein Inspirational Quote dazupacken? Da weiß ich dann auch nicht, worum es dann irgendwie geht. Also ich glaube, es ist wichtig, egal was man postet, dass man irgendwie eine Idee dahinter hat, was man damit möchte und warum man das postet. Und dann muss jeder für sich selbst herausfinden, was man als Message transportieren möchte.

 

Dir war es wahrscheinlich auch in deinem Blog wichtig zu sagen, dass alles, was du transportierst, was Gutes ist und andere etwas davon haben können?

 

Total! Das ist, glaube ich, auch das, was einen „Hobbyblog“ –  was ja auch eine super Sache ist – von einem professionellen Blog irgendwie unterscheidet. Die Ausrichtung von Fuck Lucky Go Happy ist sehr persönlich, mit vielen persönlichen Geschichten. Aber es ist kein Erlebnis. Und auch da ist es ja wieder so, dass die persönlichen Geschichten eher so als Transportmittel für eine Message, für eine Aussage dienen. Ich habe immer meine Erfahrung und hoffe aber, dass sich andere darin wiederfinden können. Nicht, weil ich jetzt finde, die ganze Welt muss wissen, was ich gemacht habe.

 

Du bist Jivamukti Lehrerin. Was ist das genau und was ist der Unterschied zu einem klassischen Hatha Yoga oder auch zu einem Vinyasa? Was ist da jetzt das „Andere“, das Spezielle, das Besondere und wie kamst du dahin? Gab es das damals schon? Oder wie findet man das?

 

Ich versuche mal, von vorne anzufangen. Was ist Jivamukti-Yoga? Jivamukti-Yoga ist so ganz klassisch von dem Gründer und der Gründerin David Life und Sharon Gannon definiert als „der Weg zur Erleuchtung durch Mitgefühl“. Es ist in den achtziger Jahren von den beiden gegründet worden. Das sind zwei New Yorker – zwei ziemlich coole Gestalten. Und die waren viel in Indien unterwegs und haben unter anderem auch lang bei Pattabhi Jois, bei dem Gründer der Ashtanga-Yoga-Methode, gelernt. Das ist einer ihrer wichtigsten Lehrer. Jivamukti-Yoga ist auch eine Vinyasa-Yoga-Methode. Vinyasa bedeutet ja quasi, die Bewegung und den Atem zu synchronisieren, eine Intention dahinter zu packen. Die Jivamukti-Yogapraxis erinnert schon stark an Ashtanga-Yoga oder auch an Elemente, die du aus verschiedenen Vinyasa-Yoga-Stilen kennst.

Dann gibt es noch weitere Einflüsse. Es gibt noch zwei andere wichtige Lehrer. Der eine war ein ganz zurückgezogener Yogi und hat in den Bergen gelebt, sehr in Einklang mit der Natur und mit den Tieren. Er war auch politisch aktiv, hat viele Briefe geschrieben. Das heißt, dieser Teil ist auch ein wichtiger Teil in der Jivamukti-Yoga-Methode. Sharon Gannon ist eine große Tierrechtlerin. Und sie setzt sich sehr stark für eine vegane Lebensweise ein. Insgesamt spielt spiritueller Aktivismus im Jivamukti eine große Rolle. Die eine Sache ist das, was wir für uns machen, aber es geht natürlich auch darum eine gleichermaßen freudvolle und stabile Beziehung zur Erde herzustellen. Und das geht nur, wenn die Beziehungen zur Umwelt auch gut sind und wenn ich versuche, so zu leben, dass es keinem anderen schadet. Ansonsten spielen wir viel Musik, wir singen Mantren. Dann ist es quasi die spirituelle Lehre. Die Schriften und die Yoga Philosophie spielen eine Rolle. Meditation spielt eine Rolle. Und so haben Sharon und David verschiedene Aspekte, die sie von verschiedenen Lehrern aus verschiedenen Traditionen kannten, genommen und zusammengeführt. Und in der Jivamukti-Yogaklasse soll man von allen Teilen einen kleinen Geschmack bekommen.

 

Das heißt, es sollen die verschiedenen Aspekte aus den verschiedenen Yoga-Stilen zusammenkommen?

 

Die Frage ist ja immer: „Wie definierst du den Yoga-Stil?“ Es gibt ja nicht nur ein Yoga. Und wie man das interpretiert ist ja verschieden. Aber ja, Sharon und David haben auf jeden Fall Teile, die sie selbst erfahren haben: die Asana Praxis kommt stark aus dem Ashtang-Yoga. Das Singen von Mantren und die Musik, so was findet man eher im Bhakti-Yoga. In jeder Jivamukti-Open-Class kommen fünf Minuten Mantra-Meditation vor. Es ist auch etwas, das man nicht unbedingt in einer Yogaklasse findet. Das kann man finden, aber es ist ja nicht so klar drin und das haben sie eben zusammengenommen. Nicht von allen Yogastilen, aber halt von den Einflüssen, die sie auch hatten. Ich glaube, dass ist auch, was die meisten Yogis am Ende machen. Nur die haben es in eine sehr konkrete Form gegossen, die auch in sich schlüssig ist und sehr fundiert ist, wie ich finde.

 

Gibt es einen speziellen Ablauf von einem Yoga Unterricht? Geht man auch klassisch von den 90 Minuten aus und hat dann so eine Art „Lehrplan“? Gibt es eine Art „Leitfaden“, wie die Stunde aufgebaut ist?

 

Es gibt so ein Gerüst. Ich sage immer, das ist wie ein Skelett und rundrum sind wir total frei. In der Jivamukti-Open-Class, was jetzt so das Klassen-Format ist, was die meisten Leute regelmäßig üben, da gibt es 14 Punkte: z. B. Meditation muss vorkommen, spirituelle Lehre muss vorkommen. Dann gibt es z. B. zehn Atemzüge Paschimottanasana, Seitdehnungen. Es gibt ein paar Punkte aus verschiedenen Asana-Gruppen, es gibt ein paar Meditationen und Schriften. So ein paar Sachen die vorkommen müssen. Wenn ich jetzt aber so direkt aneinanderreihen würde, wäre ich wahrscheinlich in einer halben Stunde fertig. Das heißt, ich habe noch eine Stunde, wie ich das strukturieren kann. Das ist nicht, dass sie uns einschränken wollten, sondern dass es im Endeffekt eigentlich auch ein sinnvoller energetischer Aufbau von einer Yoga-Klasse ist, an dem man sich entlang hangeln kann. Was für mich, gerade als neue Lehrerin, damals sehr wertvoll war, weil es einfach sehr viel Sinn ergibt. Und dann gibt es diese verschiedenen Aspekte in der Methode, die kann man herunterbrechen auf 5 Säulen. Die sollen eben auch umgesetzt werden in irgendeiner Form in dieser Klasse. Was sich jetzt total strikt und streng anhört. Aber es ist eigentlich ganz einfach, weil es unheimlich viel Sinn ergibt.

 

Macht man die Ausbildung ganz speziell auch in diesem Stil, an einer speziellen Schule oder bei speziellen Lehrern? Damit du dich nachher so nennen darfst?

 

Ja genau. Es gibt immer drei Ausbildungen im Jahr. Ende diesen Jahres gibt es eine am Chiemsee in Deutschland. Ansonsten ist meistens jedes Jahr eine in Indien und eine in Costa Rica und ansonsten an verschiedenen Orte auf der Welt. Es ist eine internationale Methode. Das ist einen Monat Intensivausbildung und dann geht man im besten Fall weiter in eine Art Praktikum zur sogenannten Advanced Lehre der Methode. Das heißt, man kann dann irgendwann eine Prüfung machen und eine Advanced-Zertifizierung bekommen. Das bedeutet, dass ich auch weiterbilden darf in der Methode und dann kann man bei einem solchen Advanced-Lehrer ein Praktikum machen. Da ist es ganz schlau, sich jemanden zu suchen, der einen inspiriert, dessen Art zu unterrichten, die man wirklich mag und der einem dann so richtiges Handwerkszeug beibringt. Die Grundlagen-Ausbildung beim Jivamukti-Yoga ist ganz schön knackig und intensiv. Man hat keine Zeit, für nichts anderes. Die füttern wahnsinnig viel Wissen in einen rein und es ist auch ganz viel Yoga-Philosophie, viel Theorie. Aber diese Unterrichtsdidaktik und Klassen eigenständig aufzubauen, das ist eigentlich etwas, was man danach über einen längeren Zeitraum in der 500 Stunden-Weiterbildung macht. Und das ist auf jeden Fall eine wunderschöne Sache, weil es lernen direkt mit einem Lehrer zusammen ist. Man begleitet einen Lehrer eine Zeit lang und lernt da auch sehr viel gegenseitig voneinander.

 

Ist man dann die ganze Zeit beim gleichen Lehrer, wenn man diese Weiterbildung macht? Oder könnte man auch sagen „Ich bin mal eine Zeitlang bei dem und dann mal woanders“?

 

Innerhalb der 500 Stunden-Weiterbildung musst du dich definitiv entscheiden. Wenn du sagen würdest, du hast Interesse an der Jivamukti-Ausbildung, dann müsstest du erst mal die Grund-Jivamukti-Ausbildung machen und dann könntest du an Jivamukti-Center gehen und herausfinden, welche Lehrer da bereitstehen, bei denen man das überhaupt machen kann. Dann kannst du dir die anschauen, checken, wen du gut findest und dann anfragen, ob sie gerade Kapazitäten haben.

 

Warst du vor deiner Ausbildung auch schon in einer Jivamukti-Klasse? Hast du vorher schon diesen Stil praktiziert?

 

Jivamukti ist sowohl in München als auch in Berlin total groß. Und ich komme aus München und lebe in Berlin und bin in Sydney in Australien dann so endgültig bei dieser Methode gelandet. Ich habe in München einfach bei einer anderen Lehrerin geübt und bin dann nach Berlin gezogen und da hatte ich dann auch relativ schnell einen Yogalehrer, der auch ganz normal Vinyasa-Yoga unterrichtet. Und mir war immer klar, ich möchte bald Yogalehrer-Ausbildung machen. Und dann habe ich einfach angefangen, mich umzuschauen. Ich kannte Jivamukti-Yoga schon. Aber ich bin halt nicht so regelmäßig hingegangen. Und dann war ich in Australien und war da in Sydney und da wusste ich halt „Okay cool, Jivamukti-Yoga gibt’s.“ Da war ein Tanzstudio bei mir um die Ecke. Da ist es immer gut. Sie haben immer sehr gute Klassen. Dann bin ich da zum Üben hingegangen und dachte mir so: “Ist doch eigentlich super.“. Und kurz danach habe ich dann einen Intensiv-Workshop in Berlin gemacht und da war dann irgendwie klar: die Ausbildung muss es sein. Ich würde auch jedem, der sich für Ausbildung interessiert, einfach empfehlen, Workshops bei den Leuten zu machen.

 

Das heißt, du warst vorher gar nicht in zum Beispiel einem klassischen Hatha Yoga-Kurs?

 

Ich habe alles probiert vorher. Bevor ich die Ausbildung gemacht habe, habe ich bestimmt schon sechs-sieben Jahre Yoga geübt. Meine erste Yoga-Klasse war eine Vinyasa-Yoga-Klasse. Aber auch mit einer sehr erfahrenen Lehrerin. Dann habe ich Sivananda-Yoga, Hatha-Yoga, Ayanda-Yoga, Ashtanga-Yoga gemacht – ich habe wirklich querbeet alles getestet.

 

Du hast im Grunde überall Einblick gehabt. Warum hast du dich dann für Jivamukti entschieden?

 

Das lag schon auch sehr an meinem Lehrer Patrick Broome, der damals noch Teil der Jivamukti-Methode war und da auch ausgebildet hat. Ich dachte damals „Der ist ja auch Psychologe. Das ist irgendwie ganz gut, wenn jemand, der auch so ein bisschen Psychohintergrund hat, so eine Ausbildung leitet.“ und ich habe dann diese Immersion gemacht mit ihm und Yogeswari – Yogeswari bildet auch immer noch aus – und das war einfach toll. Yogeswari ist eine sehr inspirierende erfahrene Lehrerin. Ich glaube, man weiß es einfach irgendwann.

 

Wie sind jetzt dein Tag so aus? Inzwischen bist du ja auch nicht mehr alleine, sondern hast ein verhältnismäßig großes Team. Das muss ja alles organisiert werden. Hast du da irgendwie einen Fahrplan, nachdem du sagst „Wir haben im Blog die Themen, die wir erarbeiten“ oder ist es eher so, dass jeder jeden Monat ein oder zwei Beiträge schreibt und Du die ganzen Fäden in der Hand hälst? Unterrichtes du selber auch noch? Wie stelle ich mir das Leben von Rebecca vor?

 

Ich habe gar nicht so sehr eine feste Routine. Ich habe zwei feste freie Mitarbeiter, die Uli und die Lula, und die unterstützen mich sehr toll im Daily Business. Uli leitet die Redaktion und kümmert sich da um die ganzen Autoren, um die Themenvorschläge, die die übrigens auch selber machen. Manchmal haben wir Ideen und fragen „Hast du nicht Bock, das würde uns total interessieren.“. Aber meistens bringen das die Leute selber ein. Und ungefähr alle zwei Monate schreibt jeder einen Text. Wir sind so 20 inzwischen insgesamt. Lula ist vor allem für die Social Media Geschichten zuständig. Und ist ganz toll in Grafik. Seit ich die beiden habe – das ist jetzt seit fast zwei Jahren – habe ich endlich wieder Zeit, ein bisschen das Business weiterzuentwickeln. Seit die beiden da sind, haben wir echt coole neue Sachen gemacht. Nach einer Einarbeitungsphase haben wir einen Relaunch der Seite gemacht, wir haben eine Pulli-Kollektion rausgebracht – den Holy Shift Pulli. Ich habe den Podcast gelauncht und wir sind jetzt mittendrin an meinem Onlinekurs über spirituelle Praxis zu Hause oder „Wie man seine eigene Morgenpraxis findet“. Wir sind dazu in den letzten Zügen, dass das auch online gehen kann. Und das alles wäre überhaupt nicht möglich gewesen, wenn ich kein Team gehabt hätte. Und ja, ich unterrichte auch noch Yoga. Ich unterrichte vier Klassen bei Peaceyoga Berlin. Ich mache auch noch Workshops und Retreats. Das sind vielleicht insgesamt so sechs/sieben über‘s Jahr verteilt. Und im Herbst fange ich dann auch noch an, eine Weiterbildung zu leiten. Da kommt eine zu mir ins Praktikum. Das ist irgendwie mega viel, aber es ist alles auch mega schön. In meiner Vorstellung ist es immer noch so, dass ich irgendwann die Idee von einem passiven Einkommen hinkriege. Aber das ist aktuell nicht so passiv. Aber es ist auch schön. Nichtsdestotrotz fehlen mir manchmal Ruhephasen.

 

Was heißt Online-Kurse? Wie stelle ich mir das vor und wann ist da der Launch geplant?

 

Das Programm heißt „I woke up like this“- in 21 Tagen zur eigenen Morgenpraxis. In all diesen vielen Jahren, in denen ich Yoga übe, ist es mir immer leicht gefallen ins Studio zu gehen. Ich gehöre auch nicht zu den Yoga-Lehrerinnen die sagen „Ich bin so busy, meine Yogapraxis fällt hinten runter“, sondern die fällt nicht hinten runter. Aber wirklich so eine Praxis zu Hause zu haben, das fällt erfahrungsgemäß sehr vielen sehr schwer. Zumindest ging es mir so. Ich habe da so viel herumprobiert über all die Jahre, bis ich etwas gefunden habe, was für mich funktioniert. In diesem Programm nehme ich die Leute an die Hand und helfe ihnen, genau das zu finden, was individuell für sie funktioniert. Da gibt es immer Videos und Audio Files. Das kann man sich dann zusammenbauen. Und dann führt es dahin, dass die Leute sich ihre eigene Sequenz für morgens zusammenstellen und die dann auch üben. Wir arbeiten dann natürlich auch noch mit diesen Themen wie „innerer Schweinehund“ und „Was machen wir, wenn das Leben dazwischenkommt?“ und so weiter. Und das Ziel ist wirklich, am Ende kapiert zu haben, woran es scheitert und etwas zu haben, was wirklich funktioniert. Und zwar immer und überall. Und am1. Oktober geht die erste Runde los. Anmelden kann man sich schon.

 

Das ist aber kein live Kurs im Sinne von ‚man macht das dann Zusammen‘, sondern man kriegt die Sachen zugeschickt, jeder kann es für sich zusammenbauen, aber begleitet im Sinne davon, dass du dann in der Zeit als Ansprechpartner nochmal anders dabei bist?

 

Genau Es gibt Group-Calls jetzt bei der ersten Runde, auf jeden Fall gibt es eine Facebook-Gruppe, in der man sich austauschen kann und wo ich auch jeden Tag für eine bestimmte Zeit erreichbar bin. Es gibt auch wirklich super viele Erklärungen und eben auch das Videoformat.

 

Ja und dann hast du ja auch deinen Podcast noch gestartet. Wie kam das mit dem Podcast?

 

Der Podcast Heiliger Bimbam – spaßig eigentlich, weil ich nie vorhatte, einen Podcast zu machen. Ich saß letztes Jahr im August mit einer Freundin beim Essen – weintrinkend – und dann fing sie an mit „Mein Mann möchte unbedingt einen Podcast mit dir machen, die Themen sind voll super für einen“. Danach habe ich ihren Mann auch noch getroffen, wir waren alle in einer Bar und ehrlich gesagt ziemlich betrunken. Und dann haben wir beschlossen, dass wir irgendwie jetzt einen Podcast machen. Und mir macht das ja total Spaß, geilen Content zu produzieren.

 

Finale Schnelle Frage-Antwort Runde

 

Was ist für dich Glück?

 

Ein inneres Gefühl von Zufriedenheit. Glück ist ein Wort, das ich irgendwie schwer greifen kann.

 

Wo bist du für dich im Flow?

 

Das tritt oft beim Yoga auf, ist aber nicht darauf beschränkt. Auch wieder eher eine Sache die nicht so sehr von äußeren Faktoren abhängig ist als von dem was in mir alles so vorgeht.

 

Wo siehst du dich in fünf Jahren von heute?

 

Ich habe keine Ahnung. Ich sehe mich aber als ein bisschen gelassener mit allem, was ich so mache.

 

Vielen Dank. liebe Rebecca, für das tolle Gespräch und für deine Zeit!

 

 

 

Shownotes*

 

 

 


 

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