1 Jahr Yoga Lehrer Ausbildung – Halbzeit und Resumee – Teil 1.2

Kaum zu glauben, aber es ist nun schon fast genau ein ganzes Jahr her seit ich mit der Yoga Lehrer Ausbildung bei Nadine von Yogafreude Großostheim angefangen habe. Ich finde da ist höchste Zeit mal ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Meine Entscheidung dazu hat sich schon gejährt, ich war vor kurzem nochmal zur Reha auf Sylt und dort wurde mir schlagartig bewusst, dass ich ja dort beim Yoga und Meditieren die Erkenntnis hatte, dass ich die Yoga Lehrer Ausbildung machen möchte.

Ja sagen zum Yoga ist eine bewusste Entscheidung wie man sein Leben gestalten möchte

 

Bis dahin kannte ich Yoga hauptsächlich als „auf der Matte turnen und irgendwas mit Atmung“. Seit ich die Ausbildung mache weiß: Yoga ist so viel mehr. Eigentlich würde ich sagen, es ist eine Entscheidung wie man sein Leben gestalten möchte.

Doch ich fange mal von vorne an. HIER hatte ich euch ja schon mal ein bisschen was von den Anfängen der Ausbildung erzählt. Was ich vorher nicht wusste ist das Ganze drumherum. Die Yogasutren des Patanjali*, die Bhagavat Gita* oder die Hatha Yoga Pradibika* kannte ich nicht und als ich in den ersten Stunden der Ausbildung saß habe ich so manches Mal innerlich Bauklötze gestaunt und dachte mir: „Hä? Um was geht es?!“. Allerdings habe ich für mich ziemlich schnell einen sehr guten Zugang dazu gefunden.

 

swami-grund-des-sees-smDie Gründe für mich die Ausbildung zu machen hatte ich euch ja HIER schon mal nahe gebracht. Mir ging es darum mich mit mir zu beschäftigen, mir selbst Gutes zu tun und mich um meine Gesundheit zu kümmern. Nun habe ich gelernt, dass aus yogischer Sicht alles eins ist. Eine Weltanschauung, die ich sehr gut nachempfinden kann. Ich sehe es schon lange so, dass es keine Zufälle gibt, sondern einem Dinge zufallen und glaube daran, dass wir alle energetisch verbunden sind. Genau wie es im Yoga gedacht ist.

Durch das Lesen der Bücher, das Kennenlernen der Chakren, deren Wirkung und „Sinn“ habe ich mich viel mit mir und meinen Verhaltensweisen beschäftigt. Aber auch mit den Menschen, die um mich herum sind. Wie kann ich schlecht über jemanden reden wenn ich davon ausgehe, dass wir alle gleich sind? Noch dazu gibt es im Yoga ja das Gesetz des Karma, das besagt: Alles was du tust kommt zu dir zurück. Alles hat eine Konsequenz. Das heißt: Wenn ich über jemanden schlecht rede rede ich eigentlich schlecht über mich und schade mir selbst.

Jetzt ist es nicht so, dass ich grundsätzlich viel Schlechtes über andere rede, aber ich finde das ist ein gutes Beispiel und es macht den Gedanken der Ganzheitlichkeit und des Gesamten sehr gut deutlich.

 

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Was hat sich an meinem Alltag geändert?

 

Leider fällt man ja doch immer wieder in den alltäglichen Trott und so habe ich noch nicht so viel geändert wie ich gerne wollen würde. Aber ich nehme die Situation so an wie sie ist und gehe davon aus, dass es für mich im Moment so richtig ist. Konkret versuche ich Yoga in jeden Tag einzubauen. Das muss nicht immer auf der Matte sein (auch wenn ich das anstrebe!), sondern ich praktiziere auch Yoga wenn ich in den Büchern lese, wenn ich die Theorie aus der Ausbildung lerne oder wenn ich hingebungsvoll Mantren mitsinge.

 

Apropos Mantren: Ich liebe Mantren! Schon sehr lange bevor ich überhaupt mit Yoga in Berührung kam habe ich „zufällig“ eine CD von Snatam Kaur gefunden, die ich schon lange sehr liebe. Nun hat sich mein Mantra Schatz enorm erweitert und was ganz besonders toll ist: Wenn man die Bedeutungen kennt. Ganz aktuell war das Kundalini Ausbildungs Wochenende, was mir auch total gut gefallen hat. Im Kundalini gibt es nochmal andere Mantren wie beispielsweise im Hatha Yoga und Snatam Kaur ist aus der Kundalini Tradition.

Selbst unterrichten

 

Nun gibt es ja doch nochmal einen großen Unterschied zwischen dem Teilnehmen an Yoga Kursen, der Ausbildung und das „sich in der Ausbildung befindend“ und dem selbst unterrichten. Mein eigentlicher Plan war es die Ausbildung einfach nur für mich zu machen. Doch zur Ausbildung gehören natürlich auch praktische Übungen, also Lehrproben, in denen ich die Stunde selbst plane und umsetze. War ich bei der ersten Lehrprobe noch kurz vorm Umfallen vor lauter Nervosität hatte ich bei der zweiten schon ein super Gefühl (trotz Aufregung^^). Umso glücklicher war ich als Nadine mich kurz danach fragte ob ich mir vorstellen könnte eine Vertretung in einem „richtigen“ Kurs zu machen. Und das war dann vielleicht toll. Natürlich war ich auch hier vorher super nervös und aufgeregt, aber die Stunde lief wie von selbst und es hat mir solchen Spaß gemacht und sich vor allem so passend und richtig angefühlt. Seitdem klopft der Gedanke doch selbst zu unterrichten ziemlich oft in meinem Kopf an und ich kann es eigentlich kaum erwarten die nächsten Vertretungen zu machen und irgendwann vielleicht meinen eigenen Yoga Kurs zu geben.

 

Yogafreude-Großostheim-01Welche Themen haben wir bisher gelernt?

Yoga ist ja ziemlich umfassend und es gibt sehr viele verschiedene Ausrichtungen. Wir treffen uns einmal wöchentlich zum gemeinsamen Praktizieren und lernen dabei auch sehr viel Theorie. Außerdem gibt es noch mehrere Themen Wochenenden. Bisher haben wir also ausgiebig über die Yogasutren des Patanjali und die Bhagavad Gita gesprochen, haben schon ziemlich viel Anatomie gelernt und uns mit den Chakren, Nadis, Göttern, Schwangeren Yoga, Asanas im Detail und mit Hilfsmitteln, Kundalini Yoga und vielem anderen beschäftigt.

Resumee

Ich bereue keinen Tag die Entscheidung diese Ausbildung zu machen und bin ziemlich glücklich, dass ich es geschafft habe auf mein Bauchgefühl zu hören. Insgesamt gehört das sogar zu einer meiner besten Entscheidungen die ich bisher getroffen habe.

An dieser Stelle möchte ich mich auch sehr herzlich bei Nadine und meinen Mit-Lernenden bedanken. Die Zeit mit euch ist einfach wunderbar und erfüllend!

Falls ihr mit dem Gedanken spielt selbst die Ausbildung zu machen kann ich euch Nadine absolut empfehlen und ich glaube nach meiner ganzen Lobhudelei hier gibt es auch keinen Zweifel daran, dass ich es absolut lohnenswert finde. Meldet euch einfach bei Nadine direkt mit euren Fragen oder sucht ein Yogastudio in eurer Nähe und macht dort einen Termin aus. Und verlasst euch am besten auf euer Bauchgefühl. 🙂

 

Falls ihr konkrete Fragen an mich habt meldet euch einfach bei mir. Gerne schreibe ich euch auch noch mehr und ausführlicher zur Ausbildung, dazu müsst ihr mir nur sagen was ihr wissen wollt. 🙂

 

Alles Liebe,
eure Christine

 

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Christine Raab

Hallo, ich bin Christine, Mitte 30 und Body-Soul-Mind Coach. Ich möchte dich unterstützen auf deinem Weg durch die Krise zur Powerfrau. Hin zu mehr "Du", hin zu einem Leben voller Selbstliebe. Das Leben ist viel zu schade zum unglücklich sein. Du kannst alles sein was du bist.

Ich freue mich auf Kommentare!

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