Die fünf Sprachen der Liebe – Buchvorstellung

Die fünf Sprachen der Liebe. Ein tolles Buch, dass ich euch in der heutigen Folge gerne vorstellen möchte.

Es geht in dem Buch darum, dass laut Gary Chapman jeder Mensch eine bestimmte Sprache der Liebe spricht und nur mit dieser Sprache sich vollständig geliebt fühlt. Wenn man nun beispielsweise eine andere Sprache wie der Partner (oder zb auch das Kind) spricht kann es sein, dass man selbst der Meinung ist alles an Liebe zu geben was man kann und der andere sich trotzdem nicht geliebt fühlt – weil es einfach nicht seine eigene Sprache der Liebe ist.

Im Buch werden die fünf Sprachen vorgestellt und auch Fragen gestellt wie man rausfinden kann welche Sprache man selbst (oder der andere spricht)

Hier kannst du auch online testen welche Sprache du sprichst: LIEBESSPRACHEN TEST

 

 

„Im Inneren eines jeden Kindes befindet sich ein Tank für Gefühle, der mit Liebe gefüllt werden muss. Wenn ein Kind Liebe erfährt, wird es sich normal entwickeln. Doch wenn der Liebestank leer ist, wird es sich auffällig verhalten. Viele Verhaltensstörungen bei Kindern sind denn auch auf einen leeren Liebestank zurückzuführen.“
Dr. Ross Campbell (Psychiater spezialisiert auf Behandlung von Kindern und Jugendlichen)

 

Liebe ist eine Willensbekundung: „Ich bin mit dir verheiratet und ich entscheide mich deine Interessen zu meinen zu machen.“

 

Die fünf Sprachen sind:

 

  • Lob und Anerkennung
  • Zweisamkeit, Aufmerksamkeit
  • Geschenke
  • Hilfsbereitschaft
  • Zärtlichkeit

 

 

Lob und Anerkennung

Das Ziel der Liebe ist es nicht, die eignen Wünsche erfüllt zu bekommen, sondern zum Wohlergehen des geliebten Menschen beizutragen. Der Tonfall bestimmt die Aussage. Die Liebe führt nicht Buch über die Missetaten des anderen.

Vergebung ist ein Ausdruck von Liebe. Es nützt nichts den Unrat von gestern in den heutigen Tag mitzunehmen, im Vorwurf zu bleiben und sich als Richter aufzuspielen. Das führt zu Verbitterung, Groll, Rache, nicht zu Liebe.

Vergebung ist kein Gefühl, sie ist eine bewusste Entscheidung. Liebe bedeutet Entscheidungsfreiheit.

„Ich hätte mal wieder richtig Appetit auf deine Apfelpfannkuchen. Passt es dir, sie diese Woche zu machen?“ ist besser wie „Ich hatte schon ewig keine Apfelpfannkuchen mehr, wann machst du endlich wieder welche?!“

Loben Sie ihren Ehepartner bei anderen aber auch auf jeden Fall in seiner Gegenwart. Wenn man Ihnen für eine Leistung Ehre erweist vergessen Sie nicht ihren Partner mit einzubeziehen.

 

Zweisamkeit und Aufmerksamkeit

 

Zweisamkeit ist ungeteilte Aufmerksamkeit.

Zweisamkeit bedeutet nicht, dass wir unsere Zeit damit verbringen einander schweigend in die Augen zu schauen. Zweisamkeit herrscht, wenn wir gemeinsam etwas tun und dabei einander unsere Aufmerksamkeit schenken.

Miteinander statt Nebeneinander.

Es geht nicht um die Aktion an sich sondern um die Tatsache, dass man Zeit miteinander verbringt. Es geht um die Gefühlsebene. Auch wenn wir die Zeit mit ganz gewöhnlichen Aktivitäten gemeinsam verbringen, so sagt dies doch, dass es uns Freude macht, mit dem anderen zusammen zu sein und Dinge gemeinsam zu tun.

Gut sind auch intensiver Gedankenaustausch. Ein Zwiegespräch, bei dem über Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte in einer entspannten Atmosphäre gesprochen wird.

Eine Ehe ist keine zu erfüllende Aufgabe und kein zu lösendes Problem, sondern eine lebendige Beziehung.

Eine Beziehung verlangt, dass wir aufmerksam zuhören. Unser Anliegen muss es dabei sein, die Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte des anderen zu verstehen.

Rat geben ist ok, wenn man darum gebeten wird. Niemals herablassend.

Tipps zum Zwiegespräch:

  • Augenkontakt halten
  • Nichts anderes nebenbei tun. Wenn gerade etwas dringlich zu erledigen ist das dem Partner sagen und danach Zeit NEHMEN
  • Sich selbst fragen: Was bewegt meinen Partner im Augenblick?
  • Auf die Körpersprache achten
  • Den anderen nicht unterbrechen

 

Genauso wichtig wie das aufmerksame Zuhören ist das Reden. Es geht darum die Gedanken mit dem anderen zu teilen. Wenn das am Anfang schwer fällt kann es helfen aufzuschreiben. Immer wieder fragen: Wie habe ich mich gefühlt, als der Autofahrer so dicht aufgefahren ist? Wie war mein Gefühl in Situation XY?

Gefühle an sich sind weder gut noch schlecht. Sie sind lediglich unsere seelische Reaktion auf Ereignisse in unserem Leben .

Eine Möglichkeit, neue Verhaltensweisen zu lernen, besteht darin, eine tägliche Zeit für den Gedankenaustausch zu vereinbaren, in der man über drei Erlebnisse des Tages und die damit verbundenen Gefühle spricht.

 

Die wichtigsten Voraussetzungen für gute gemeinsame Unternehmungen sind:

  • Der Wunsch von mindestens einem Partner
  • Die Bereitschaft des anderen zum Mitmachen und
  • Das Wissen beider, zu welchem Zweck etwas unternommen wird – als Liebesbeweis für beide

 

 

Geschenke

 

Geschenke sind sichtbare Zeichen der Liebe. Sichtbares Zeichen sind zb auch die Eheringe.

Geschenke müssen nicht teuer sein.

Mache eine Liste all der Geschenke über die sich der Ehepartner im Laufe des Jahres hocherfreut gezeigt hat. Alle Art von Geschenke, von Familienangehörigen, Freunden usw.  So kann man sehen welche Art von Geschenk der Partner gerne mag.

Man investiert in die Beziehung und füllt den Liebestank des Partners auf. Auch als sparsamer Mensch sollte man hin und wieder diese Investition tätigen.

Man kann auch Zeit und sich selbst schenken, also die eigene ungeteilte Aufmerksamkeit. Gerade in schwierigen Zeiten oder Krisenzeiten gibt es kein größeres Geschenk als gegenwärtig zu sein.

Wenn die persönliche Gegenwart des Partners so wichtig ist sollte man das dem Partner auf jeden Fall sagen, er kann keine Gedanken lesen. Umgekehrt auch diesen Wunsch ernst nehmen, auch wenn es mir selbst unwichtig erscheint.

 

 

Hilfsbereitschaft

 

Das sind alle Gefälligkeiten und Dienstleistungen wie putzen, kochen, Aquarium sauber machen, die man tut um dem anderen etwas Gutes zu tun.

Beispiel: Jesus wusch die Füße seiner Jünger

Man kann eine Liste schreiben mit 4-5 Dingen, die man sich wünscht, dass der Partner sie tut (als Zeichen des Liebesbeweises) und diese mal für 2-3 Monate tun.

Liebe kann nur aus freien Stücken verschenkt werden, man kann sie nicht erzwingen. Man kann der Liebe den weg weisen durch zb Formulierungen wie „Es wäre schön wenn du …“, „Ich würde mir wünschen, dass …“.

Jeder von uns muss täglich neu entscheiden, ob er seinen Ehepartner lieben will oder nicht. Entscheiden wir uns aber aus freiem Willen zur Liebe, wird diese sich nur dann voll entfalten können, wenn wir sie der Bitte des Partners entsprechend zum Ausdruck bringen.

Das, was mein Ehepartner an mir kritisiert, ist der deutlichste Hinweis darauf, welche Muttersprache der Liebe er spricht.

Möglichkeit auf Kritik zu reagieren: „Das muss sehr wichtig für dich sein. Erkläre mir doch, worauf es dir ankommt.“

Unser Rollenverhalten ist häufig geprägt vom Verhalten unserer Eltern – Klischees überprüfen. Das Rollenbild hat sich sehr geändert, dadurch nicht mehr ganz klare Verteilung von Mann und Frau Rollen.

 

 

Zärtlichkeit

 

Berührungen aller Art. Berührungen können eine Beziehung knüpfen oder zerstören. Sie können Hass oder Liebe vermitteln.

Bestehen sie nicht darauf den Partner so zu berühren, wie sie es mögen würden.

Es gibt bewusste Zärtlichkeiten, mit viel Hingabe, wie bei der Massage oder beim Vorspiel. Und es gibt die Zärtlichkeiten im Vorübergehen, zb Hand auf die Schulter legen, umarmen, etc.

Achten Sie immer auf die Reaktion des Partners, ob er etwas gut findet oder nicht. Denn es ist ja seine Sprache, die ich lernen will.

Alles was mich als menschliches Wesen ausmacht wohnt in meinem Körper. Wer also meinen Körper berührt, berührt mich als Person.

Wenn Zärtlichkeit der wichtigste Liebesbeweis ist ist bei Leid und Schmerz nichts wichtiger als eine Trost spendende Umarmung.

 

 

Wie finde ich meine Sprache heraus?

 

Männer haben von Natur aus eher den Sextrieb, sich entleeren zu wollen. Trotzdem ist nicht unbedingt Zärtlichkeit immer die Hauptsprache.

Bei Frauen ist der Sexualtrieb oft eher psychisch bedingt. Wenn sie sich geliebt und begehrt fühlt entsteht Begehren.

Sexualprobleme in der Ehe entstehen selten, weil man die Technik nicht beherrscht, sondern fast immer weil die Seele Mangel leidet.

 

  • Wodurch wird ihnen am deutlichsten bewusst, dass ihr Partner sie liebt?
  • Wonach sehen sie sich am meisten?
  • Worum habe ich meinen Partner am häufigsten gebeten?
  • Womit habe ich ihm in den Ohren gelegen?
  • Wie bringe ich meine Liebe zum Ausdruck?
  • Was kränkt sie ganz besonders am Verhalten ihres Partners? Das Gegenteil davon ist wahrscheinlich ihre ganz persönliche Liebessprache
  • Was erbitten sie besonders häufig von ihrem Partner? Das, was sie am häufigsten erbitten ist für sie wahrscheinlich der unmissverständlichste Liebesbeweis
  • Auf welche Weise bekunden sie dem Partner ihre Liebe? Die Ausdrucksmittel, die sie benutzen, würden wahrscheinlich auch ihnen die Botschaft vermitteln, dass sie sich geliebt fühlen.
  • Was habe ich an meinem Partner am Anfang am meisten geschätzt?
  • Was hat er getan und geäußert, dass ich so gerne mit ihm zusammen war?
  • Wenn ich den vollkommenen Partner finden könnte, was wären für mich seine wünschenswerten Eigenschaften?

 

Aufschreiben was einem wie wichtig ist, Rangordnung festlegen der eigenen Sprache und der Sprache des Partners (vermutete Sprache) und das mit dem Partner besprechen.

Man kann auch zweisprachig sein. ?

 

Wir sollten uns immer wieder bewusst FÜR die Liebe entscheiden!

 

Die Verliebtheit kann nicht bewusst gesteuert werden, sie ist auch nur von kurzer Dauer (zwei Jahre oder weniger).

„Ich entscheide mich täglich neu, das Bedürfnis meiner Frau nach Liebe zu stillen. Wenn ich ihre persönliche Sprache der Liebe kenne, wird ihre Sehnsucht gestillt, und sie wird sich geborgen fühlen können in meiner Liebe.“

Je mehr wir uns zu etwas überwinden müssen, desto eindeutiger ist der Liebesbeweis.

Es geht im Grunde gar nicht um mein Wohlfühlen. Wir sprechen über die Liebe und die Liebe meint immer den anderen. Wir alle tun doch täglich Dinge, die uns nicht besonders liegen. Aber wir überwinden uns und tun es trotzdem, weil es sich am Ende für uns lohnt.

Wir entdecken die Muttersprache der Liebe unseres Partners und wir entscheiden uns, sie zu sprechen, ob sie uns liegt oder nicht.

 

Wenn ich mich von meinem Ehepartner geliebt fühle, kann ich mich entspannen. Mein Selbstwertgefühl wird durch die Tatsache genährt, dass mein Ehepartner mich liebt. Das Verlangen nach Sinn im Leben ist die Antriebskraft für viele unserer Handlungen. Wahre Liebe befreit immer.

 

Mache ein Experiment: Sage deinem Partner, dass du über die Ehe nachgedacht hast und dich entschlossen hast dich fortan intensiver dafür einzusetzen und den Bedürfnissen des Partners entgegen zu kommen. Lass dir Anregungen geben, was du besser machen könntest.

(= Hinweis auf die Sprache der Liebe des Partners)

Jeden Monat einmal nachfragen, ob der Partner die Veränderung/Verbesserung gemerkt hat (nicht werten, sondern weiter gut verhalten!)

Wenn der Partner die Fortschritte bemerkt nach einer Woche selbst eine Bitte vorbringen (konkret)

 

 

Shownotes*

 

 

 


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Christine Raab

Hallo, ich bin Christine, Mitte 30 und Tausendsassa. Ich blogge hier über Naturkosmetik, Yoga und einen ganzheitlichen, nachhaltigen und grünen Lifestyle. Meine Brustkrebserkrankung 2014 hat mich zum Umdenken bewogen und ich möchte euch gerne von meinen Erfahrungen profitieren lassen.

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