Über Bhakti Yoga - Interview mit Anna Oberleitner von herzensmensch.at

Bhakti Yoga – Interview mit Anna von herzensmenscht.at

Ich freue mich sehr, dass Anna von herzensmensch.at mit mir ausführlich über Bhakti-Yoga spricht. Anna hat ihren Blog vor ungefähr drei Jahren gestartet, um über ihre Vinyasa Yoga Ausbildung zu schreiben. Letztes Jahr (2019) hat sie auf ihrer Bali-Reise die Liebe zu Bhakti-Yoga entdeckt.

Über Bhakti Yoga - Interview mit Anna Oberleitner von herzensmensch.at

Was ist Bhakti überhaupt?

 

So wie wir im Vinyasa Yoga die Asanas auf der Matte üben, ist es eine Art des Yoga. Bhakti ist einfach eine andere Art. Es geht um die Hingabe zur Liebe. Es wird über Kirtan und Mantra ausgedrückt und geht um die Verbindung zum Göttlichen. Ich finde das klingt dann gleich total scary und gerade in unserer Welt, in der wir raus aus der Kirche wollen, klingt das so nach „oh Gott“.

Es geht, glaube ich, eher um den Zugang zu sich selbst. Zu wissen, dass wir eine Quelle der Weisheit und der Liebe in uns haben.

Beim Bhakti übt man, den Zugang dazu zu behalten.

 

 

Was ist ein Mantra?

 

In meiner Ausbildung hatten wir verschiedene Themen-Wochenenden. Das Bhakti-Wochenende war für mich auch eins meiner liebsten. Das hätte ich nie gedacht, weil ich mit dem Begriff „Gott“ an sich auch nicht direkt etwas anfangen konnte. Für mich war das immer das Bild vom alten weißen Mann mit Bart.

Ich fand es dann spannend, dass ich über Yoga wieder zu dem Thema „Gott, das Göttliche“ gefunden habe, obwohl Yoga ja keine Religion ist. Wer hier zuschaut (auf YouTube) sieht, dass ich mir sogar letztes Jahr den ganzen Arm voller Götter habe tätowieren lassen. ^^

Du hast Mantra und Kirtan angesprochen. Über Mantren habe ich auch schon mal eine Podcast-Folge gemacht, aber für alle, die das nicht kennen – was ist das?

 

Wirkung auf emotionaler und spiritueller Ebene

 

Meine Bhakti-Lehrerin hat letztens eine schöne Erklärung für Mantren, gesagt. Viele von uns arbeiten vielleicht schon mit Affirmationen, also mit positiven Sätzen um mit unterbewussten Glaubenssätzen zu arbeiten.

So wie die Affirmationen dann auf der rationalen Ebene sind, so sind die Mantren dann auch genau das, aber eher auf der spirituellen Ebene. Sie arbeiten durch Klang und Vibrationen, aber eben auch das Wort hat eine Wirkung auf uns.

Die Klänge und Vibrationen arbeiten auch mit unseren Chakren und ich finde, wenn man zum Kirtan geht, wo es hauptsächlich um gemeinsames Singen und das Wiederholen des Mantras geht, dann spürt man diese Energie, die im Körper kreiert wird. Und dass das auf einer anderen Ebene arbeitet wie der Verstand.

Das ist auch das, was mich immer wieder neu hingezogen hat.

Ich fand das am Anfang auch eher so „do not wanna touch it“ und „nicht zu viel Gott“ und so. Aber dann lässt man sich darauf ein, kritisiert es nicht und denkt nicht über das Singen oder die genaue Bedeutung vom Mantra nach und lässt einfach den Klang und die Vibration auf sich wirken.

Ich glaube, gerade wenn man Yoga übt oder schon mal in einer Klasse war, kennt man vielleicht diesen Moment, wenn man zum Schluss gemeinsam das „OM“ chantet, dann hat man eine kleine Vorstellung davon was Bhakti ist.

 

Wie praktiziert man Bhakti?

 

Ja, das stimmt. Das ist einem, glaube ich, gar nicht so bewusst, dass das OM am Ende der Stunde auch schon so was ist.

Das heißt Kirtan ist im Prinzip Vorsingen – Nachsingen. In meiner Podcast-Folge hatte ich schon angesprochen, dass Mantren oft in Sanskrit sind, man aber auch deutsche Wörter nützen könnte.

Ist das dann im Kirtan, oder bei dem wovon du sprichst, so, dass es klassische Sanskrit-Mantren sind?

Oder wie stelle ich mir das vor, wenn du Bhakti-Yoga praktizierst? Fließt das in den Alltag ein oder übst du das auch ganz gezielt so, wie wenn man auf die Yogamatte geht?

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Dinge mit Liebe und Hingabe machen

 

Ich glaube, Bhakti fließt in meinen ganzen Alltag ein. Immer wenn ich etwas mit Liebe und Hingabe mache. Es ist so wie sonst auch beim Yoga.

Wenn ich mich aber hinsetze und Mantren üben will, sind die wirklich oft auf Sanskrit oder teilweise auch auf Englisch. Ich finde es auch schön, den Mix zu haben mit einer Sprache, die ich verstehe. Es muss aber nicht unbedingt sein, dass ich es verstehe.

Wie beim OM spüre ich es schon. Es geht auch um die Gefühle, die mit der Praxis kommen. Das Hingeben an die guten und auch an die vermeintlich schlechten Gefühle. Es gehört alles dazu.

Es können auch sehr viele negativen Gefühle wie Trauer oder Wut hochkommen, wenn man die Worte und Sätze immer wieder wiederholt. Und sich dem auch hingeben können in der totalen Akzeptanz. Auch darin die Liebe zu erkennen und sich dem hinzugeben. Diese Einstellung auch im Alltag finden ist dann das, was es auch spannend macht.

Eben nicht nur wenn ich hier mit dem Harmonium sitze und spiele und singe, sondern auch im Alltag, auch wenn ich an einen Menschen denke mit dem ich z. B. eine schwierige Beziehung habe. Auch da das Bhakti zu sehen und beurteilungsfrei sein.

 

Der Transfer von der Matte in den Alltag …

 

Ja, das sehe ich im Yoga auch so und ich werde auch oft gefragt, wie ich Yoga im Alltag leben kann. Die Kunst ist es wirklich, das in den Alltag mitzunehmen. Wenn ich auf der Matte bin und mich super spirituell fühle, danach aber im Auto sitze und die Leute auf dem Parkplatz anranze ist das trotzdem nicht so yogisch.

Während der Praxis selbst geht es immer total leicht, aber in einer stressigen Situation das umsetzen zu können, ist echt auch bei mir noch die Schwierigkeit. Aber ich glaube, so geht es uns allen.

 

Ja, das geht mir auf jeden Fall auch so. Dann lese ich halt wieder in den Schriften oder setze mich auf die Matte, aber es geht eben immer weiter und breitet sich dann auch immer weiter aus. Gerade wenn man mit Yoga anfängt, denkt man ja oft, es ist eine körperliche Praxis, aber im Laufe der Zeit findet man vielleicht auch noch eine andere Art von Praxis. Letztendlich führt alles zur Erkenntnis und jeder hat einen anderen Zugang dazu.

 

Kann man auch unbewusst Bhakti üben?

 

Vor vielen Jahren kam ganz zufällig in einem Esoterik-Laden eine Mantra-CD von Snatam Kaur zu mir. Damals hatte ich mit Yoga und Mantren gar nichts zu tun und trotzdem ging es mir total ins Herz. Ich kannte die Wörter nicht (Snatam Kaur singt in der Gurmukhi-Sprache, typisch für Kundalini-Yoga) und es hat mich so ergriffen.

Würdest du sagen, dass ist dann auch schon eine Form von Bhakti, auch wenn das dann gar nicht bewusst ist? Oder ist es nur dann Bhakti, wenn ich es bewusst übe?

 

Ich glaube schon, dass das auch unbewusst wirkt. Wir haben ja sogar recht bewusst diesen Bereich abgeschnitten, dass dieser innere Quell der Weisheit in uns ist. Dann heißt es vielleicht nicht Gott, aber gerade dieser Bereich verbindet uns dann auch mit anderen.

Viele wollen das ja bewusst abtrennen und sagen „Das passt mit meiner rationalen Welt überhaupt nicht“ und dann hören sie ein Mantra und – es ist da. Wenn man es mal spürt und erlebt ist es überhaupt nicht esoterisch.

 

Es geht immer um die Liebe!

 

Das ist überhaupt so was Spannendes bei Musik. Man hört was und es geht direkt in einen rein, man ist glücklich oder könnte heulen und ich finde das macht es immer sehr begreiflich für Menschen. Das ist ja nichts anderes. als wenn mich sowas ganz tief berührt, nur dass beim Mantra die Botschaft vielleicht nochmal spezieller ist.

Ich finde es echt schwierig im deutschsprachigen Raum, weil bei dem Wort „Gott“ ja oft eine Klappe runter geht. Wenn man es anders nennt oder in einer anderen Sprache sagt lässt es sich oft viel besser ausdrücken, finde ich. Weil wir ja auch oft ein schlimmes Gefühl zu Religion haben.

Obwohl die Quintessenz aller Religionen ja immer die Liebe ist.

 

Ja, es gibt da ja auch Ähnlichkeiten und Überschneidungen mit Religionen. Bhakti ist nicht einer speziellen Religion zugeordnet, ich bin jetzt auch kein Hinduist. Den Zugang zur katholischen Kirche habe ich da z. B. nicht, aber kann meine Spiritualität trotzdem so gut ausleben. Ich glaube an die Liebe und die Verbundenheit, aber muss mich nicht irgendwelchen Religionskriegen angehörig fühlen.

Ich glaube, solche Kriege kommen auch, weil unser Ego mit reinspielt. Das ist auch etwas, da dürfen wir die negativen Anteile erkennen und akzeptieren und es dann an die Liebe offerieren und uns nicht dem Kampf mit dem Ego hingeben. Das ist auch die Schwierigkeit, nicht so sehr ins Ego zu wandern. Die negativen Dinge sind eigentlich zu viel von einer guten Sache und das dann zu erkennen.

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Yoga in Deutschland vs. Yoga in Indien

 

Ich habe mich die Tage erst wieder viel mit den Kleshas beschäftigt, mit den Dingen die uns daran hindern in der vollen Kraft zu leben. Da spielt ja auch das Ego viel mit rein und eben all diese menschlichen Dinge. Da dürfen wir üben, damit umzugehen und das ist ja auch das was man mit Yoga macht. Eben diese Kleshas zu überwinden mit Asanas, Atemübungen und so weiter.

Du sagtest, du warst im Vinyasa-Yoga, also eher körperlich betont und bei dem es eher um die Asanas geht. Wie kam es dann, dass du zu Bhakti gekommen bist?

 

So wie bei dir hatten wir in meiner Vinyas- Ausbildung ein Bhakti-Wochenende gehabt, das ich sehr toll fand. Aber bei uns ist das halt nicht so verbreitet. Ich war schon manchmal auf einem Kirtan-Abend aber um es zu vertiefen hat mir auch vielleicht einfach ein Lehrer gefehlt. Ich war letztes Jahr in Indien, wo Yoga dann schon viel mehr Mantra beinhaltet. Ich kann mich erinnern, dass ich einmal in einem Hostel eine Privatstunde mit einem Swami hatte und von 90 Minuten haben wir vielleicht 45 Minuten nur gechantet. Er hat mir jeden Chant erklärt und es war total anders, aber ich fand es super cool. Nach Indien wusste ich, dass ich mehr von diesem Teil in meiner Praxis haben will.

Dann war ich dieses Jahr auf Bali und wollte eigentlich eine Yin Yoga Ausbildung machen. Dann habe ich eine Bhakti-Aversion gefunden, wo man auch dass Harmonium spielen lernt. Da habe ich mich angemeldet, bin regelmäßig zum Kirtan gegangen und bin eine Woche voll eingetaucht.

Es ist in einer Gruppe nochmal so ganz anders, wenn alle gemeinsam singen (wie in einem Chor vielleicht auch), diese besondere Energie. Und zu Hause habe ich mir dann auch ein Harmonium gekauft und übe jetzt fleißig meine Mantren weiter.

Es ist wie am Anfang von der Yoga-Praxis, wie beim ersten herabschauenden Hund. Wieder viel üben.

 

Alleine zu Hause singen … ziemlich seltsam, oder?

 

Ich stelle mir das auch etwas seltsam oder speziell vor, wenn man dann alleine zu Hause singt, oder? Früher habe ich im Kindergarten gearbeitet und habe da auch Gitarre gespielt und gesungen. Das war immer okay. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich das einfach so zu Hause machen würde, wäre das irgendwie komisch.

 

Total verständlich! Ich hätte nie gedacht, dass ich mich zu Hause hinsetze und singe. Ich kann nicht singen. Es hat mich total viel Überwindung gekostet auf Bali mit dem Instrument zu singen. Es ging auch darum, die Stimme als Ausdrucksmittel zu finden für unsere Authentizität. Beim Kirtan geht es aber überhaupt nicht darum ob man singen kann und das Schlimmste, was man machen kann ist es zu kritisieren. Gerade mit dem Harmonium gemeinsam fällt mir das viel leichter mich der Vibration hinzugeben.

 

Yoga Praxis vs. Bhakti Praxis?

 

Machst du das separat? Also das Singen mit dem Harmonium als Yoga-Praxis oder baust du das in die körperliche Praxis mit ein? Oder ist es eher wie wenn ich ein Instrument und einen neuen Song lerne?

 

Ein bisschen bunt gemischt. Manchmal bin ich auf der Matte und mache Asanas und bekomme Lust aufs Harmoniumspielen. Und manchmal möchte ich ein neues Mantra lernen, dann ist es ganz unromantisch mit YouTube und lernen. Wenn ich dann aber richtig in den Flow komme ist es wieder eher weg vom Lernen. Die Mantren und die Asanas verweben sich.

Ein Harmonium ist übrigens ähnlich wie ein Akkordeon.

Meine Hoffnung wäre, dass ich mich irgendwann auch frei fühle im Spielen und vielleicht auch eigene Sachen entstehen. Aber dafür fehlt mir im Moment noch die Erfahrung und ich bin noch Schüler. Es gibt ja auch wunderschöne Mantren, auch mit englischen Songtexten, das ist dann auch etwas greifbarer. Snatam Kaur oder auch zum Beispiel Krishna Das oder so.

Ganz gerne mag ich Kevin James, Krishna Das und mein Lieblingsmantra gerade ist das „Om Asato Ma Sat Gamaya“, das kennt man vielleicht. Das singe ich wirklich gerne. Edu und Joe haben auch ganz viele schöne Mantra-Gesänge. Wenn man auf Spotify „Kirtan Mantra“ eingibt wird auch schon sehr viel vorgeschlagen. Das „Devi Prayer“ ist auch sehr bekannt. Es gibt ganz viele schöne Mantren.

 

Mantra und Kirtans online hören

 

Bei Yogastunden oder zu Specials habe ich auch schon Mantren gespielt oder auch gemeinsam gesungen und das Feedback war immer total super! Ich finde Mantren „touchen“ einen innerlich nochmal mehr, die können einen so in den Frieden bringen. Auch Mantra-Konzerte finde ich soo schön und kann das jedem empfehlen. Das Verschmelzen der Stimmen und die starke Verbindung.

 

  

Es gibt ja auch ganz unterschiedliche Mantren und manche puschen so richtig, dann ist es eher Party. Also gar nicht: Alle sitzen da und sind super erleuchtet. Aber je nach Texten eher … anbeten hat hier ja auch so einen negativen Touch, aber das „Offering“, sich hingeben, in Dankbarkeit schwelgen…

 

Es darf Emotionen auslösen!

 

Vertrauen, Loslassen. Damit kann man in unseren Breitengraden ja mehr anfangen. Ich kann das voll und ganz unterschreiben. Bei uns in Bali ist das auch oft in einen Dance ausgeartet. Je nachdem welche Emotionen das auslöst will man die vielleicht auch in einem Tanz loslassen.

 

Ja, man kann auch gar nicht anders! Es ist einfach so schön und ich freue mich sehr, wenn man mal wieder auf ein Konzert gehen kann!

Ist es für dich so, dass Bhakti eng verbunden ist mit Mantra und Kirtan singen oder kann man das auch anders praktizieren? Mal ganz plump: Wenn ich mich hinsetze und bete wäre das auch eine Art Bhakti, oder?

 

Mantra singen als schneller Zugang zur Quelle

 

Ja, ich glaube für viele funktionieren Mantra und Kirtan gut, weil man einen schnellen Zugang zu dieser Quelle findet, aber es gibt viele verschiedene Arten von Bhakti. Wenn ich mich hinsetze und mich in Dankbarkeit übe ist es genauso wie wenn ich mich hinsetze und chante. Für jeden eine eigene Art Gebet zu finden, wobei ich bei dem Wort auch schon wieder Widerstand spüre, aber so ist es ja nun mal.

Man braucht keinen speziellen Gott, sondern kann auch in einer Blume oder einem Stein sein Bhakti finden.

 

Gibt es eine Übersetzung für das Wort Bhakti?

Ich glaube das heißt Hingabe.

 

Aww, das ist ja schön und würde super gut passen. Das ist ja echt etwas, das ich auch immer wieder merke. Alles was man mit Hingabe macht ist dann immer schön. Ich glaube das kennt jeder, dass die Sachen dann so leicht gehen, wenn man das voller Freude macht.

So oft machen wir die Dinge ja aus Druck und sei es nur ein dämlicher Instagram Post. Da immer wieder hinzufühlen und es dann zu machen, wenn ich es aus der Freude mache ist so wertvoll. Da übe ich mich gerade wieder drin.

 

Hingabe führt zur Liebe

 

Ich glaube das ist es eben. Erst wenn ich es mit Hingabe machen kann, mache ich es aus dem Ort der Liebe. Dann sind wir auch wieder beim achtgliedrigen Pfad des Yoga. Das Festhalten und Verbissene, davon loszulassen und es mit Leichtigkeit zu machen. Das ist dann wieder die Schwierigkeit das im Alltag zu machen.

 

Ja, das ist echt die große Kunst das in den Alltag zu integrieren. Auf der Matte, in der Ausbildung, auf dem Konzert geht immer alles ganz leicht. Aber wir haben ja zum Glück noch ein paar Jahre zu üben. Es ist ein bisschen wie Autofahren. Irgendwann schaltest du von ganz alleine. Da dürfen wir Yoga noch ein bisschen üben, in welcher Form auch immer.

 

Mehr von Anna

 

Schön, Anna. Es war ein sehr schönes und erquickendes Gespräch. Ich freue mich sehr! Bietest du Bhakti-Stunden vor Ort an? Und wo findet man dich?

Das ist der Plan. Ich lerne ja selbst auch noch und muss mal schauen, wie sich das Leben nach Instagram entwickelt. Im Moment habe ich ja die Morning Circles auf Instagram, da baue ich das schon ein. Ich habe aber noch nichts Konkretes geplant.

Offline bin ich in Berlin, habe aber gerade keine Yoga-Base. Online findet man mich immer auf dem Blog und auf Instagram. Auf Instagram sind auch meine ganzen Live-Videos, da kann man auch reinschnuppern und auch mal bei einem Mantra mitsingen.

 

Wir sind ja gerade mit Haus bauen beschäftigt und der Plan ist im Herbst einzuziehen. Da baue ich auch ein Studio mit ein, das heißt Moksha. Das ist Sanskrit und beschreibt den Weg zur Befreiung, die Freiheit. Dort plane ich auch neben Yoga noch Womencircle und gerne auch Mantraabende, vielleicht klappt das ja auch mal, dass du dort einen Bhakti- Abend anbietest.

Vielen Dank, Anna, für deine Zeit, für deine Insights und auch an alle die zugehört oder zugeschaut haben vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

 

 

Shownotes:

 

 

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Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich lediglich Infos und Tipps mit dir teile, die meine eigene Erfahrungen wiederspiegeln. Ich  gebe keine Heilversprechen und stelle keine Diagnosen. Solltest du psychische oder physische Krankheiten haben empfehle ich dir einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

Christine Raab

Aloha! Ich bin Christine, Mitte 30, grüner Lifestyle Blogger und Tausendsassa. 2014 hat eine Brustkrebs Diagnose mein Leben ganz schön durcheinander gerüttelt. Allerdings hat es mich auch dazu gebracht mein ganzes Leben nochmal zu überdenken. Heute ist meine große Vision dich zu inspirieren zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Leben voller Energie, Leichtigkeit und in Selbstliebe zu finden. Ich möchte die Welt verbessern - bist du dabei?

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