Titelbild für den Blogbeitrag ueber die Kleshas die Ursachen fuer unser Leiden aus yogischer Sicht hier in dem Bezug zu Brustkrebs

Die fünf Ursachen für unser Leiden aus yogischer Sicht – die Kleshas und Brustkrebs

Eigentlich sind wir alle absolut perfekt. Zumindest sagt das die Yogaphilosophie. Aber irgendwie haben wir das in unserem ganz normalen menschlichen Alltag vergessen. Aus yogischer Sicht gibt es fünf Dinge, die die Ursache für all unsere Leiden sind. Die sogenannten Kleshas. Ich habe vor vier Jahren schon mal im Podcast darüber gesprochen und möchte sie heute gerne nochmal etwas konkreter darstellen und insbesondere im Bezug auf Brustkrebs.

 

Die Ursachen für all unsere Leiden

 

Titelbild für den Blogbeitrag ueber die Kleshas die Ursachen fuer unser Leiden aus yogischer Sicht hier in dem Bezug zu Brustkrebs

Diese fünf Kleshas werden in den Yogasutren des Patanjalil beschrieben, eine der wichtigsten yogischen Schriften. Ich habe übrigens eine anfängertaugliche Zusammenfassung davon geschrieben, die du HIER bekommen kannst.

In den Sutren steht:

Was uns auf dem Weg dorthin hindert sind aus Patanjalis Sicht die Kleshas. Und das Schöne an dieser Schrift ist meiner Meinung nach, dass sie heute noch genauso aktuell ist und gilt wir vor tausenden von Jahren.

 

Avidya – das erste Klesha

Avidya bedeutet soviel wie Unwissenheit oder auch Nicht-Wissen. Patanjali schreibt dazu: „Unwissenheit (Unbewusstheit) bewirkt, dass wir Vergänglichces für unvergänglich halten. So haften wir an Vergänglichem an, leben in Unfreiheit und können kein freies Lebensglück erfahren.“ (Yoga Sutra 2.5)

Übertragen auf meine und vielleicht auch deine Zeit der Brustkrebs Diagnose und Therapie könnte man das auch so deuten, dass die Unwissenheit uns daran hindert die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es kann auch falsches Wissen meinen. Wir glauben ja eh schon die Wahrheit zu kennen und brauchen uns deswegen keine weitere Meinung einholen oder uns beraten lassen.

Deshalb: Informiere dich gut, egal um was es geht. Es heißt ja oft „Wissen ist Macht“ und meiner Meinung nach hilft uns Wissen immer dabei überhaupt Entscheidungen zu treffen. Es spielt in dem Moment keine Rolle ob die Entscheidung im Nachhinein richtig oder falsch war. Wichtig ist immer erstmal eine Entscheidung zu treffen. Das gibt dir die Macht und die Selbstbestimmung zurück. Und auch falls du dich später gerne hättest anders entscheiden wollen ist es hilfreich zu wissen, dass das Vergängliche vergänglich ist. Du brauchst nicht daran haften zu bleiben und dich gedanklich im Kreis zu drehen oder das „hätte, wäre, sollte“ Spiel zu spielen.

 

 

Asmita – das zweite Klesha

Unser Ich-Gefühl und das mit dem wir uns identifizieren, unser Ego,  ist Asmita, das zweite Klesha. Und glaub mir wenn ich sage: Das Ego taucht oft ganz hinterhältig in vielen Verkleidungen auf. ^^ Auch das Bewerten in gut und böse kann Asmita sein, vor allem wenn es darum geht uns selbst über andere zu stellen.

Auf die Brustkrebs Erkrankung gemünzt bedeutet das: Du bist nicht deine Krankheit. Wenn wir uns fremden Menschen vorstellen tun wir das häufig mit dem Namen, dem Beruf, dem was wir tun. Doch das ist nicht unser wahres Ich, unser Kern, unsere Seele.

Wer bist du wenn du nicht mehr die Tochter deiner Eltern bist, die Partnerin, die Freundin, die Arbeitnehmerin, die Selbstständige, die an Brustkrebs Erkrankte? Das ist deine Essenz. Und ja, ich weiß, das ist ganz schön schwierig im Gesamten zu verstehen. Das geht mir auch so.

Yoga bei Brustkrebs - der Onlinekurs von Christine Raab

 

Yoga Onlinekurs für (ehemalige) Brustkrebs Patientinnen

 

 

Ich begleite dich durch deine Krankheit und darüber hinaus. Nach meiner eigenen Brustkrebs Erkrankung habe ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht und ich hätte mir genau so einen Kurs damals gewünscht. Du kannst dir im Kurs einzelne Module zusammenstellen so wie es für dich gerade passt.

 

Tagesformabhängig. So kannst du dich körperlich fit halten, aber auch an einem positiven Mindset arbeiten und was für die Seele tun.

 

 

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Raga – das dritte Klesha

All unser Verlangen ist Raga. All die Dinge, die wir wollen und von denen wir glauben, dass wir sie unbedingt brauchen (zum glücklich sein). Sei es das neue Auto, die zehnte Tasche oder der dritte Urlaub im Jahr. Die wichtige Frage hierbei ist: Brauche ich das wirklich? Oder spielt mir auch hier mein Ego einen Streich und ich will es nur haben um andere damit zu beeindrucken? Was ist es was ich wirklich brauche?

Für mich selbst war meine Brustkrebs Erkrankung in der Hinsicht eine wahre Lehrmeisterin. Was will ich eigentlich wirklich und was brauche ich wirklich? Ich hatte vorher alles genau geplant und wusste genau wie alles sein sollte, was ich tun musste und was ohne mich nicht geht. In der Zeit wurde mir bewusst wie vieles davon nicht wirklich nötig ist.

 

 

Dvesha – das vierte Klesha

Das Gegenteil von Raga ist das Dvesha, das vierte Klesha. Das steht für die Abneigung und das, was ich auf keinen Fall will, dass was ich vielleicht sogar hasse oder aus tiefstem Herzen verabscheue. Das können Menschen sein, aber auch zum Beispiel Lebensansichten von anderen.

Speziell bei der Brustkrebs Therapie sind das oft auch spezielle Therapien, die man ablehnt. Häufig steht nicht ein Klesha alleine, sondern es spielen viele zusammen. Das Ego, das Nicht-Wissen.

Ein persönliches Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Ich wurde sehr oft damit konfrontiert, dass ich mich für die Chemotherapie entschieden habe und musste mich auch häufig dafür rechtfertigen. Doch warum? Nur weil jemand anders das so rigoros ablehnt (aus wiederum persönlichen Gründen) heißt das nicht, dass ich es auch ablehnen muss. Ich kann und darf auch hier auf Grund meines Wissens selbst entscheiden!

 

 

Abhinivesha – das fünfte Klesha

Todesangst. So wird das fünfte Klesha häufig übersetzt oder beschrieben. Allgemeiner gesagt ist es alles was uns Angst macht. Dieses Klesha ist mit der Diagnose Brustkrebs häufig sehr präsent. Denn in unserer Gesellschaft verbinden wir Krebs häufig immer noch mit dem Tod. Überhaupt führen Krankheiten häufig dazu, dass wir Ängste entwickeln und unsere größte Angst ist nunmal oft die Angst vor dem Tod.

Auch hier kann es helfen sich Wissen anzueignen und sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

 

Was hilft?

 

Was hilft nun aus yogischer Sicht gegen die Kleshas oder was wird empfohlen um diese Ursachen für unser Leiden besser in den Griff zu bekommen? Das ist eigentlich ganz einfach.

In den Yogasutren empfiehlt Patanjali unter anderem das Üben von Asanas, also den typischen Yoga Körperübungen. Außerdem Atemübungen und Meditation. Das sind wohl die bekanntesten Yogaübungen.

Patanjali beschreibt 8 Schritte, die dabei helfen sollen die Kleshas zu überwinden. Genau darum geht es letztendlich in den Yogasutren und auch in meinem Buch beschreibe ich dieses Schritte ausführlich.

 

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag weiterhelfen. Mir hilft es zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit meinen Ängsten und Sorgen und dass das letztendlich ganz normal und menschlich ist.

Yoga hat mir so sehr geholfen besser mit allem klarzukommen. Deshalb empfehle ich das ja auch immer von Herzen und gebe mein Wissen selbst so gerne weiter (in Kursen und persönlich).

 

In der Hoffnung, dass es auch dir hilft sende ich dir die allerbesten Grüße,
Christine

 

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Fällt es dir auch immer wieder schwer dich um dich selbst zu kümmern und sind alle anderen irgendwie immer wichtiger? Dann kann mein Onlinekurs "Zeit für dich - Kraft & Energie durch Meditation" perfekt für dich sein!

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Transparenz & Disclaimer

 

Dieser Post gilt als Werbung, da ich sehr wahrscheinlich einige Verlinkungen im Beitrag habe, unter anderem Affiliate Links oder Links zu anderen Seiten.  Bei (bezahlten) Kooperationen gebe ich das immer dementsprechend an, z.B. mit der Kennzeichnung "Anzeige" oder "Werbung" am Beginn des Beitrags. Meine Beiträge spiegeln allerdings immer ausschließlich meine eigene Meinung wieder, die nicht käuflich ist! Auf Grund der aktuellen, unklaren Regelung bezüglich Werbeposts muss ich das leider nochmal so umständlich hier schreiben. Danke für deine Verständnis!

 

Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich lediglich Infos und Tipps mit dir teile, die meine eigene Erfahrungen wiederspiegeln. Ich  gebe keine Heilversprechen und stelle keine Diagnosen. Solltest du psychische oder physische Krankheiten haben empfehle ich dir einen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

 

 

 

Christine Raab

Aloha! Ich bin Christine, Mitte 30, grüner Lifestyle Blogger und Tausendsassa. 2014 hat eine Brustkrebs Diagnose mein Leben ganz schön durcheinander gerüttelt. Allerdings hat es mich auch dazu gebracht mein ganzes Leben nochmal zu überdenken. Heute ist meine große Vision dich zu inspirieren zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Leben voller Energie, Leichtigkeit und in Selbstliebe zu finden. Ich möchte die Welt verbessern - bist du dabei?

Ich freue mich auf Kommentare!

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