Jahresrückblick 2020 Christine Raab

Der große Jahresrückblick 2020 und wie geht es nächstes Jahr weiter

Alle Jahre wieder mache ich zum Jahresende einen großen Jahresrückblick. Dieses Jahr war ein ziemlich besonderes Jahr und irgendwie ist und war alles anders.

Ich habe fast ein halbes Jahr lang nicht mehr gebloggt oder Podcast Folgen aufgenommen. Eine Premiere in fast 10 Jahren Selbstständigkeit. Aber auch ein Zeichen dafür, dass weniger Druck da ist. Also insgesamt würde ich sagen ja sogar positiv.

Nichtsdestotrotz möchte ich mir heute die Zeit nehmen und das Jahr gebührend beenden.

Höre dir meinen Rückblick gerne im Podcast an oder schau es dir mit Video auf YouTube an.

 

 

 

Januar

Ich bin super optimistisch und vorfreudig in den Januar gestartet! 2020 sollte das Jahr werden in dem endlich unser Traumhaus gebaut wird und wir ins Eigenheim ziehen. Seit langem haben wir das Projekt mehr oder weniger intensiv dokumentiert auf www.teamraab.de (noch mehr sogar auf dem Instagram Kanal @teamraab.de )

Zu der Zeit habe ich noch regelmäßig meine vier Yogakurse pro Woche unterrichtet und sowohl meine ganzheitlichen Life Coachings als auch die ersten Social Media Beratungen.

Das Jahr startete außerdem mit einem Blutjungs Konzert und ich dachte noch „Yeah, wenn mein Jahr schon mit einem Konzert startet kann das ja nur großartig werden!“

 

Februar

So kulturell ging es auch weiter, war ich doch im Februar mit einer Freundin in der Nussknacker Aufführung. Again: Der Gedanke wie ich mich freue Kultur und Konzerte zu besuchen.

Dazu zählt für mich auch der Besuch des MammaMia Kongress in Frankfurt!

Mitte Februar war unser inzwischen schon traditioneller Besuch auf der Biofach/Vivaness. Seit Jahren berichte ich ausführlich darüber. Lies dir gerne meinen Bericht auf www.christinemakeupartist.de durch.

Vor allem im Nachhinein bin ich sehr froh, dass die Messe überhaupt noch stattfinden konnte. Zu dem Zeitpunkt war Corona gerade in den Medien angekommen und wurde von mir noch etwas belächelt. Wie hätte man auch ahnen können was in den nächsten vier Wochen passiert.

 

März

Am 09. März wurde unser Haus gestellt. YEAH! Montag bis Donnerstag wurde das komplette Gerüst aus Holz aufgebaut inklusive Wände und Dachstuhl. Am Montag drauf kam der große Lockdown! Ich gestehe: Ich war sehr froh, dass unser Haus komplett gestellt werden konnte, auch wenn erst mal unklar war wie alles weitergeht.

Damit einher gingen natürlich auch die Yogakurse online, was leider nicht mit allen möglich war auf Grund äußerer Umstände. Spontan entstand mein Sonntagsyoga (gibt es inzwischen aber nicht mehr. Dafür durfte im November der MOKSHA CLUB entstehen).

Danke an der Stelle schon mal an alle, die sich von mir begleiten lassen, sei es im Yoga oder im Coaching. Einfach nur DANKE!

Was der Lockdown mit sich brachte war viel Zeit. Und als Hundefamilie durften wir ja auch weiterhin raus und spazieren gehen und Timo und ich haben wandern für uns entdeckt. Also quasi größere Strecken spazieren. Das machen wir nach wie vor und sind hochmotiviert. ^^

 

April – August

Die Lockdown Zeit hatte es in sich. Weniger Jobs bedeutet weniger Einkommen. Und im Gegensatz zum Angestellten gibt es keine Kurzarbeit und damit auch kein gesichertes Einkommen und keine gesicherten Versicherungen. Dafür gab es die Möglichkeit einer kleinen Soforthilfe. Für mich gab es vor allem meine Onlinetätigkeiten und auch wenn es insgesamt sehr viel weniger Einnahmen gab wie sonst konnten wenigstens die laufenden Kosten gedeckt werden. Auch dafür bin ich sehr dankbar!

Mit den Lockdown Lockerungen wurden es auch immer wieder weniger Leute in meinen Yoga Onlinekursen und so kam es, dass ich mein Angebot auf 1x/Woche reduzierte für alle (nach wie vor Mittwochs von 18.30-20.00 Uhr) und das Sonntagsyoga dann Ende September wieder einstellen musste.

Die Onlinekurse gab ich für die komplette Zeit sehr stark vergünstigt raus um einfach möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben davon profitieren zu können. Danke an der Stelle für all die lieben Worte und euer Feedback!

Wie schön war es im Hochsommer ein paar Mal Yoga im Freien zu unterrichten und endlich meine Mittwochsyogis mal wieder vor Ort zu sehen.

Außerdem hatte das Ganze auch etwas Gutes: Timo und ich hatten sehr viel Zeit um uns um den ganzen Hausbau und den bevorstehenden Umzug zu kümmern. Ausmisten, Dinge verschenken und verkaufen, Kisten packen.

Da der Umzug bevorsteht und damit für mich auch die geplante Eröffnung meines eigenen Yogastudios (Moksha Kahlgrund) erstelle ich die Webseite und suche nach potentiellen Lehrer:innen für das Studio. Es finden erste Gespräche statt und wir planen das letzte Quartal.

 

September

Umzug. Endlich! Am 19. September ist es soweit und wir ziehen endlich ins Eigenheim. An der Stelle klopfe ich mir selbst gerne nochmal auf die Schulter für die sehr gute Vorbereitung und Organisation. Dank zahlreicher Freunde, einem LKW und zwei Anhängern war der komplette Umzug in gut vier Stunden geschafft. Rekord! Wahnsinnig dankbar und glücklich für die Unterstützung!

Nun heißt es vor allem: Einrichten und vor allem unsere beiden Studios (MOKSHA Kahlgrund Yoga & Spiritual Center // Timos Fotostudio) so weit startklar zu machen, dass wir ab Oktober loslegen können.

MOKSHA Yoga und Spiritual Center im Kahlgrund der Raum

 

Oktober

Im eigenen Studio unterrichten und die ersten Fotoshootings vor Ort. Geschafft! Ein Traum wurde wahr. Für den 16.10. war ein „Tag der offenen Tür“ geplant und darf zum Glück auch stattfinden. Natürlich unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen und mit einem Mehr an Organisation. Danach bekomme ich viele viele Anmeldungen für die geplanten Yoga Anfängerkurse und im Grunde sind alle meine Kurse voll. Eine Woche später kommen die ersten Abmeldungen da die Corona Zahlen wieder steigen. Der erste Termin findet noch statt bevor es in den zweiten Lockdown geht.

Wieder Termine absagen und verschieben. Wieder keine Planungssicherheit. Wieder weniger bis gar kein Einkommen.

Dafür Kreativität und Flexibilität. Ich plane um.

 

November

Der MOKSHA Club erblickt spontan das Licht der Welt. Wenn schon mein „MOKSHA Yoga & Spiritual Center“ aktuell nicht DER Place to be sein kann dann wenigstens online! Ich freue mich sehr und bin erneut dankbar über die bisherigen Anmeldungen und das positive Feedback!

Ich bin dankbar, dass wir heute die Möglichkeit haben online verbunden zu sein und zu bleiben – und glaube das wird uns auch noch eine lange Zeit begleiten…

Wir sind inzwischen voll und ganz im Haus angekommen und haben auch soweit alles gut eingeräumt. Lampen fehlen noch und natürlich muss hier und da noch ein Spiegel aufgehängt oder eine Kommode gefunden werden aber wir freuen uns jeden Abend wenn wir den Ofen anmachen und es gemütlich wird.

Ich habe gelernt, dass wieder Platz für Veränderungen im Inneren ist wenn es im Außen ruhiger wird. Nachdem der ganze Umzug mit allem was dran hängt (und glaube mir, es war quasi ein ganzes Jahr nur Chaos!) geschafft ist war ich wieder motiviert Neues zu lernen und habe einen Kurs zum Thema „Human Design“ gemacht. Super spannend und etwas das ich im neuen Jahr sicher weiter verfolgen werde.

 

Dezember

Corona und kein Ende in Sicht. Kann mein Rauhnächte Tag wie geplant stattfinden? Abwarten und nach Alternativen suchen. Dann treffe ich die Entscheidung: Nein, vor Ort geht es auf keinen Fall. Zu riskant. Also auch hier wieder umplanen. Auf online verlegen. Also Bonus gibt es dafür zum ersten Mal überhaupt die komplette Begleitung von mir durch die Rauhnächte (Die wilden 13) und ich stelle gerade erneut fest wie wunderschön das ist gemeinsam in diesem Raum zu sein. Online, offline, fast egal.

Und genau da sind wir gerade mittendrin. Im Prozess (des Lebens).

Rauhnächte 2020 - die wilden 13 Weihnachten 2020 im Eigenheim

 

Wie geht es weiter?

Was ich in diesem Jahr gelernt habe ist vor allem Flexibilität. Spontan reagieren. Umplanen, umorganisieren. Irgendwie geht es immer weiter. Am 21.12. sind wir pünktlich zur Wintersonnenwende in das Wassermann Zeitalter geswitcht. Das heißt noch mehr Veränderung, noch mehr „Aufbruch vom Alten“.

Es wird weitergehen. Es wird sich weiter verändern. Wir sind in Sicherheit und doch gibt es eben gerade diese nicht.

Mein Plan (stand heute – kann sich jederzeit ändern ^^) ist es vor allem den MOKSHA CLUB auszubauen. Ich glaube Online bleibt und wird weiterhin die Zukunft sein. Ich selbst liebe Onlinekurse und Seminare, denn es gibt mir die Möglichkeit von jedem Ort der Welt dabei zu sein, zeit- und ortsunabhängig. Nichtsdestotrotz wird es natürlich auch Veranstaltungen und Kurse vor Ort im MOKSHA Yoga & Spiritual Center geben (im Rahmen der Möglichkeiten).

Es gibt so vieles was ich mit dir teilen möchte! Yogaphilosophie, Atemtechniken, Meditationen, mein Wissen zu den Jahreskreisen, zur Natur, zu Astrologie, Human Therapy und Human Design, zur Ernährung, zu Ayurveda und vielem mehr! Der MOKSHA Club ist der ideale Ort dafür!

 

Ich plane meinen Krebs Kurs zu überarbeiten und wünsche mir sehr, dass möglichst viele Menschen davon 2021 und auch darüber hinaus von meinem Wissen und meinen Erfahrungen profitieren können. Deshalb wäre ich dir sehr dankbar wenn du diesen Kurs mit allen Menschen teilst die du kennst!

 

Es wird weiterhin die Möglichkeit geben 1:1 mit mir im Coaching zu arbeiten, allerdings auch in begrenzter Zahl. Und es wird vielleicht auch den ein oder anderen Minikurs geben, den wir live zusammen aufnehmen. Denn ich merke gerade immer mehr, dass mir diese Form der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Wachsens am Meisten Freude macht.

 

Danke!

Wie in jedem Jahr möchte ich Danke sagen. Danke an alle, die den Weg mit mir gehen. Vielleicht schon länger, vielleicht erst seit kurzem. Danke für deine Unterstützung auf allen Wegen. Danke natürlich an den weltbesten Mann, der meine Ideen ertragen und hin und wieder auch umsetzen muss. Mit dem es nach all den Jahren immer noch lustig ist und viel Freude macht. Danke vor allem auch an meine Eltern, die mich in diesem Jahr so unglaublich viel unterstützt haben in der gesamten Hausbau Geschichte. Und auch danke an die Schwiegereltern für den Support! Danke an die Freunde die bleiben.

 

Ich wünsche uns allen nur das Beste für 2021 und freue mich wenn wir uns wiedersehen!
Christine

 

 

Christine Raab

Aloha! Ich bin Christine, Mitte 30, grüner Lifestyle Blogger und Tausendsassa. 2014 hat eine Brustkrebs Diagnose mein Leben ganz schön durcheinander gerüttelt. Allerdings hat es mich auch dazu gebracht mein ganzes Leben nochmal zu überdenken. Heute ist meine große Vision dich zu inspirieren zu einem ganzheitlichen und nachhaltigen Leben voller Energie, Leichtigkeit und in Selbstliebe zu finden. Ich möchte die Welt verbessern - bist du dabei?

Ich freue mich auf Kommentare!

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